Sonntag, 11.08.2019: Im Kings Canyon – Entlang des South Fork Rivers zu den Zumwalt Meadows

Im Kings Canyon Visitor Center erkundige ich mich über Trails und kaufe ein T-Shirt. Wieder eins für meine Sammlung! Und bevor wir die lange Straße in die Cedar Grove angehen, hole ich mir noch einen Kaffee im Market neben dem Visitor Center.

An verschiedenen Viewpoints, bevor man in den Canyon hinab fährt, haben wir einen herrlichen Ausblick! Wir treffen ein amerikanisches Paar, das die Nacht in der Cedar Grove verbrachte und unterhalten uns etwas mit ihnen und machen Fotos von der Strecke, die uns gleich bevorsteht.

Hier sieht man den Kings River sehr schön. Links den Middle Fork Kings River, rechts den South Fork und die CA180, die in den Canyon hineinführt.

Wieder einmal machen wir die meisten Fotos aus dem fahrenden Auto heraus. Das Wetter ist herrlich und die Fahrt hinein in den Canyon macht Spaß.

Gleich hinter den Boyden Caverns, die wir nicht besichtigen, gibt es einige Pull Outs (rechts im Bild, der Boyden Caverns Parkplatz).

Ich halte und versuche ein paar Fotos vom Kings River, South Fork, der hier die CA180-E bis tief in den Canyon hinein begleiten wird. Wieder einmal hätte ich mir die Zeit nehmen und das Stativ auspacken sollen. Die Auflage auf dem Stein funktioniert nur bedingt.

Wir fahren die CA180 bis zum Ende.

Hier in Kanawyers gehen einige Weitwanderwege ab, die aber zu lange für uns sind. Es gibt Campingplätze und wer hier nicht Campen oder Wandern will muss umdrehen. Hier ist die Straße in den Kings Canyon zu Ende und es gibt keinen Weg (für Autos) über die Sierra.

Eine Meile die Straße zurück parken wir am Trailhead der Zumwalt Meadows. Der Zumwalt Meadows Hike ist leider teilweise gesperrt, so können wir keinen Loop laufen, sondern müssen denselben Weg wieder zurück. Der Hike ist aber trotzdem sehr schön!

Wieder am Trailhead der Zumwalt Meadows finden wir eine schöne Rest Area, wo wir erstmal zum Picknick auspacken.

Sonntag, 11.08.2019: General Grant Grove – zum etwas kleineren, aber immer noch erstaunlich grossen Riesenmammutbaum!

Um 5:30 Uhr wache ich auf und tippe Reisebericht in mein Handy. Damit wir uns auch noch Wochen später daran erinnern, was wir im Detail erlebten und zum Abendessen hatten. Wir haben nur 4 Stunden Zeitverschiebung zwischen Brasilien und Kalifornien, der Jetlag hält sich somit einigermassen in Grenzen. Um sieben Uhr ist es dann tatsächlich Zeit zum Aufstehen und ich denke mir noch, kurz darauf könnten wir auch losfahren. Aber erst müssen wir noch unsere Reisetaschen organisieren was zirca 1 Stunde dauert. Darum haben wir ja auch am Vorabend ALLES mit hoch ins Zimmer geschleppt. Das kann ich als Mann nie nachvollziehen. Der frühe Vogel fängt den Wurm, denke ich mir, also aufwachen, aufstehen, Zähne putzen, anziehen und los. Das Zeug liegt doch gut, egal in welcher Tasche. Um 8:15 Uhr kommen wir schließlich los, die Reisetaschen – ja, das Gepäck wurde nun auf zwei Taschen verteilt – und der nun quasi leere Koffer sind zur Verladung bereit.

Noch ein Blick auf unsere Lodge:

Auch diese Rampe musste das Gepäck hoch und dann in den ersten Stock!

Wir fahren nach Norden, heute wollen wir als erstes in die Grant Grove, endlich mal grosse Bäume ansehen ;).

Kurz nachdem wir in den Generals Highway einbiegen mache ich eine Vollbremsung und Trolleira, die noch die Tagesunterlagen organisiert, wird quasi in den Gurt katapultiert! Direkt vor uns läuft quer über die Straße ein Schwarzbär. Ich reisse die Kamera hoch und gerade noch schaffe ich es, zwei Fotos zu machen. Leider bringe ich in der Hektik nur unscharfe Bilder zustande und schnell verschwindet der Bär hinter den Bäumen.

Wir versuchen noch, in die Seitenstrasse einzubiegen, aber der Bär ist schon im Gebüsch und ausser Sichtweite. Toll war es trotzdem, hier hätten wir nicht mit einem Bären gerechnet. „Tja“ meint Trolleira „der frühe Vogel fängt den Wurm, aber der späte sieht den Bären“. Da hat sie auch wieder Recht. Ausnahmsweise.

Kurz vor 9:00 Uhr kommen wir in der General Grant Grove an. Noch ist wenig los, im Vergleich zum Sherman Tree gestern nachmittag. Wir laufen die Runde um den zweitgrössten lebenden Baum der Erde. Es gibt sehr viele Sequoias in diesem Bereich, sehr viele und sehr große.

The Fallen Monarch (Beeindruckende Namen vergeben können sie, die Amerikaner!)

Auch abgeschnittene Bäume, bzw. deren Stümpfe werden ausführlich erklärt. Dieser hier wurde 1875 abgeschnitten und in den Osten geschickt, weil die Leute im Osten nicht glaubten, dass es solch grosse Bäume geben kann. Auf dem Schild wird der Baum als Hoax beschrieben, heute würde man wohl „Fake News“ sagen.

Schliesslich erreichen wir den General Grant Tree. Mit 81,5 Metern Höhe und 1.320 m³ Volumen der zweitgrösste Baum der Welt.

Der kurze Loop um den General Grant Tree ist cool, da man auch schön an eine Seite kommt die von einem Feuer angebrannt wurde, die Fire Scar. Obwohl der Grant Tree Loop superschön ist, scheint hier der Andrang wesentlich geringer zu sein als am Sherman Tree.

Es gibt auch einen hohlen Baumstamm, durch den man den Rundweg abkürzen könnte.

Nach etwas mehr als 30 Minuten sind wir wieder am Parkplatz. Es ist immer früh am morgen (weil der frühe Vogel ja immer so früh los muss) und unser Pflichtprogramm für heute ist erfüllt. Kommen wir also zur Kür, nämlich die Fahrt tief hinein in den Kings Canyon.

Freitags-Füller

Reisebericht liegt momentan etwas auf Eis, wir sind ja ziemlich unterwegs :o) Liest den eigentlich jemand? Man hört ja nix von euch… hier nochmal der Link zu allen: Big Loop in the Wild West USA 2019 . Auch auf der Reiseseite ist er verlinkt und über den Tag USA 2019 findbar. …und vergesst nicht ganz unten dann auf den Link „<-ältere Beiträge“ zu klicken, für den Anfang der Story!

 

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1. Neuerdings kann man sich ja nicht genug fürs Fliegen schämen… gehts noch?.

2. Mein Leben ist einfach gut.

3. Gerade jetzt höre ich nix, aber mit unserem neuen Verstärker mit Internetradio ist es super einfach geworden, wieder öfter Musik zu hören. Der alte Verstärker war halt immer furchtbar kompliziert...

4. Milchreis finde ich besonders sättigend.

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe ach, das ist hier in Brasilien ja im Prinzip die letzte Person, die ich gesehen habe, Umarmung zur Begrüssung und Verabschiedung ist wie in Deutschland der Händedruck.

6. Caipirinha, Caipirinha, Caipirinha heute abend oder besser nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Strand, Strand, Strand, morgen habe ich geplant, Strand, Strand, Strand, und Sonntag möchte ich noch ein bisschen Strand geniessen, bevor es wieder heim geht.!

Quelle: scrapimpulse – Scrapbooking, Reisen, Lifestyle