Freitags-Füller

Nach einiger Freitags-Füller-Abstinenz, wegen Reisen, krank sein und dann auch noch Krankenhaus, heute endlich wieder, wenn auch noch nicht ganz in alter Frische, der erste Freitags-Füller 2017.

Fürs Jahr 2017 wünschen wir uns und euch vor allem Gesundheit!

Ein Gutes Neues Jahr allerseits!

1. Heute nacht hab ich im eigenen Bett so gut wie schon lange nicht mehr geschlafen.

2. Den Weg ins Krankenhaus hab ich gerade noch geschafft .

3. Im Schnee laufe ich am besten wenn ich mal wieder im Winter in Deutschland bin ;o).

4. Matschige Karotten und zerkochte Bohnen – Krankenhausessen – war das letzte Gemüse auf meinem Teller.

5. Ich habe in der vergangenen Woche mit Schrecken festgestellt, wie schnell es mit der Gesundheit bergab gehen kann.

6. Es wird noch etwas dauern, bis ich sie wieder hab, die gute Laune.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „mein Bett“, morgen habe ich das Chaos wegräumen, das die letzten Wochen liegengeblieben ist, geplant und Sonntag möchte ich – muss ich zur Blutabnahme!

Quelle: scrap-impulse

Moglu in den USA – Oregon: Columbia River Gorge

So, Weihnachten ist vorbei, den Rutsch nach 2017 haben wir auch geschafft und nun wird es Zeit, wieder etwas von den USA zu posten.

Von den Stränden Oregons geht es nun ins Landesinnere, entlang des Columbia Rivers:

Heute haben wir eine lange Fahrt vor uns, also stehen wir zeitig auf, holen uns einen Kaffee in der Lobby und checken um 8 Uhr aus dem Motel 6 aus. Kalt ist es am (relativ) frühen Morgen, nur 13 Grad!

Schön war hier und gut geschlafen haben wir auch.

Wir waren ja bisher noch nicht wirklich gut zum Shoppen gekommen und man hört ja immer, dass Oregon ein Shopping Paradies sei, so entschließen wir uns als erstes in ein Outlet bei Portland zu fahren. Nach dem Abchecken aller Geschäfte in den verschiedenen Outlets entscheiden wir uns für das größte, die Woodburn Premium Outlets im Süden von Portland. Das bedeutet zwar ein paar Meilen Umweg für uns, aber egal! Wir umfahren Portland, biegen auf die I5 ein und sind um 5 vor 10 auf dem Parkplatz in Woodburn. Gut getimed, um 10 Uhr machen die Läden auf!

Wir finden einiges, ein Paar Shirts, Trolleira ein paar Hosen und die Kreditkarte wird leichter!

Gut zwei Stunden später werde ich ungeduldig, ich weiß, man könnte Stunden dort verbringen, aber wir wollen noch zur Columbia River Gorge heute. Und mittlerweile ist die Temperatur von den 13 Grad heute Morgen auf gut über 30 Grad gestiegen und es ist extrem heiß, wenn man nicht gerade in einem der Geschäfte ist …

Zurück auf der I5 in Richtung Portland und auf der I205 umfahren wir die Stadt großräumig!
In der Ferne sehen wir bereits Mount Hood (der kleine helle Fleck im Foto rechts vom Highway …)!

In Troutdale verlassen wir die Interstate und biegen ab in die Columbia River Gorge.

Erster Halt, das Portland Women’s Forum mit einem herrlichen Ausblick auf die Columbia River Gorge. Irgendwie erinnert mich die Landschaft ja schon an Deutschland, an das Donau oder Rheintal.

Kurz danach gabelt sich der Weg und wir biegen wir ab in Richtung Larch Mountain.

Eine kurvige Serpentinenstraße schlängelt sich den Berg nach oben und wir brauchen 25 Minuten, bis wir den Parkplatz von Larch Mountain erreichen!

Dort ist ja auch der Sherrard Point, der mich in Rosis’s Bericht so begeistert hat.
Der Wanderweg ist kurz und die Aussicht ist phänomenal!

Man hat einen Ausblick auf 5 Vulkane von hier, Mount Rainier, Mount Adams, Mount St Helens, Mount Hood und Mount Jefferson!

Am besten sticht Mount Hood hervor, der auch am nächsten ist.

Wir unterhalten uns kurz mit einem älteren Paar, die Frau quält sich den Weg nach oben zum Aussichtspunkt, und dann kann sie die letzten Meter nicht mehr nach oben gehen wegen ihrer Höhenangst. Mit gemeinsamen Zureden schafft sie es dann doch und ist begeistert – (aber noch immer ängstlich).

Wir fahren wieder nach unten in Richtung Gorge und ein rasender Sportwagen überholt uns auf der mit Rollsplit übersäten Straße. Trolleira meint noch „wenn wir den nicht bald am nächsten Baum wiedersehen“ und es dauert genau 2 Minuten, und in einer scharfen Kurve ist er geradeaus ins Gebüsch gerast. Ein junger Kerl, vielleicht 20. Gott sei Dank ist ihm nichts passiert, das Auto sieht nach Schrott aus.
Wir bleiben noch ein paar Minuten dort, um zu sehen ob er auch wirklich ok ist. Er ruft jemanden an, der ihn dort abholt und ihm hilft. Schließlich fahren wir weiter zum Vista House und der Unfall ist natürlich unser Gesprächsstoff im Auto für die nächsten Minuten.

Auch das Vista House erinnert irgendwie ans Rheintal:

Wir lassen unser Auto an der Parkplätzen oberhalb des Vista House stehen und gehen die wenigen Schritte den Berg nach unten.

Das achteckige Gebäude steht auf dem sogenannten „Crown Point“ und gibt einem Museum sowie einem Souvenirshop Platz, aber wir gehen nur einmal quer durch und erfreuen uns an der Aussicht auf die Schlucht des Columbia River.

Nach dem Vista Haus reihen sich mehrere Wasserfälle entlang der Panorama Strecke aneinander. Alle Parkplätze sind heute extrem voll und wir haben eigentlich keine Lust, irgendwo verbotenerweise am Straßenrand zu parken.

Je näher wir zu den bekanntesten Fällen, den Multnomah Falls kommen, desto voller wird es, bis wir schließlich total im Stau stehen.

Aber wie es der Zufall will, sehe ich, dass jemand vor uns versucht aus der Parklücke auszuparken. Gentleman like lasse ich natürlich die Lücke, um mir darauf diesen Parkplatz zu schnappen! Glück gehabt!

Es ist unglaublich voll, so dass wir nur ein paar Fotos schießen.

Ich laufe hoch zur Brücke, Trolleira schont ihre Hüfte und dreht eine Runde im Souvenirshop. Ja, die Fälle sind schön und die Brücke auch, aber es ist einfach viel zu voll hier.

Man könnte übrigens auch von hier zum Sherrard Point wandern, aber der Vorschlag würde sicherlich nicht auf viel Begeisterung treffen, und so machen wir uns eine halbe Stunde nachdem wir hier ankamen schon wieder auf den Weg.

Die Horsetail Falls, wenige Meilen später, sind ebenfalls völlig überlaufen. Keine Chance hier einen Parkplatzzu ergattern.

Die I84 folgt dem Verlauf der Columbia Rivers flussaufwärts und zum ersten Mal liegen die Temperaturen auf unserer Reise jenseits der 100 Grad.

Bei Hood River führt die US35 weg von der Columbia River Gorge und in Richtung Mount Hood. In Odell fahren wir ab vom Highway, um vor dem Mount Hood Loop noch zu tanken und im Supermarkt nebenan füllen wir auch noch unsere Wasservorräte neu auf!

Nun sind wir bereit für den Mount Hood Loop. Es ist mittlerweile fast 17 Uhr, aber es bleibt mindestens noch drei Stunden hell, also kein Problem.

Die prägnante Form des Mount Hood sehen wir nun kilometerlang vor uns.

Wir fahren am White River Campground vorbei und ich bremse! Hier waren doch Rosis rollende Steine!

Wir drehen um und steigen vom Parkplatz zum Flussbett hinunter und es ist wirklich beindruckend. Man kann sich gar nicht vorstellen, was dieser kleine Fluss bei Schneeschmelze für eine Kraft entwickelt. Die Brücke des Highways muss scheinbar alle paar Jahre neu errichtet werden, weil sie bei Schneeschmelze vom Fluss zerstört wird.

So beeindruckend es hier auch ist, wir müssen weiter!

Government Camp ist ein kleines Skidorf und wir machen halt für ein frühes Abendessen im dortigen Huckleberry Inn!

Wir nehmen beide den Burger und Ice-Tea, beides war hervorragend!

Nun müssen wir noch die 50 Meilen zurück bis Portland fahren, wo wir die Übernachtung im Ramada Inn reserviert hatten.

Kurz vor Erreichen des Hotels haben wir noch einen Sonnenuntergang on the Road

Das Ramada Inn war die günstigste Übernachtung auf unserer Reise. Der Hauptgrund warum wir das Ramada Inn gewählt hatten war jedoch die strategisch gute Lage direkt an der I205, so dass wir am nächsten Morgen schnell unterwegs sind.

Da unsere Getränkevorräte (außer Wasser) zur Neige gingen, fahre ich noch einmal los und besorge Hopfengetränke und Knabbereien. Den Abend nutzen wir, um die Koffer wieder einmal für die nächsten Tage einzuräumen und zu testen, ob wir tatsächlich alles in den ursprünglichen zwei Taschen unterbringen.

Neues Familienmitglied

Darf ich vorstellen, unser neuer Troller Bold!

Seit gestern endlich mit Nummernschildern und nächste Woche gehts los auf grosse Fahrt! Wir freuen uns alle sehr, vor allem der neue Bold, weil der Arme doch tatsächlich 3 Wochen rumstehen musste, da es solange dauerte, bis wir die Anmeldung durch hatten und die Nummernschilder angeschraubt wurden (nein, hier in Brasilien darf ich das nicht selber machen, die müssen verplombt werden)…

Freitags-Füller

1. Wie kann es sein, dass nächste Woche schon Weihnachten ist? Wo ist das Jahr geblieben?.

2. Eine Antwort dazu habe ich noch nicht gefunden .

3. Bei diesem Wetter trinke ich gerne –  tja eigentlich sollte hier Caipirinha stehen, da es hier ja Sommer ist, aber seit Tagen ist es eisig kalt (doch, 23 Grad ist eisig kalt, wenn es 35 Grad sein sollte), deshalb steht hier jetzt – Tee!.

4. Dieses Jahr steht kein Weihnachtsbaum in unserem Haus.

5. An den Füßen habe ich genau jetzt – siehe oben – nix, aber ich wünsche, ich hätte Socken an, jaja, gleich geh ich und hol welche….

6. Ich wünsche mir eine schöne Reise mit meinem Göttergatten, unserem neuen Troller und unseren Freunden.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Livemusik und lecker Bier, morgen habe ich eine Versammlung in der ONG und dann Packen, Packen, Packen, geplant und Sonntag möchte ich weiter Packen und den Troller für die Reise herrichten!

Quelle: scrap-impulse

Moglu auf Weihnachtsexpedition!

Der USA Urlaub ist noch nicht zu Ende erzählt, aber die Planung für die Weihnachtsexpedition laufen auf Höchsttouren? So ist es richtig!

Und wohin geht es zum Jahresende 2016?

Nun, zunächst nach Airuoca, in die Berge von Minas Gerais. Die Pousada (Gasthaus) wo wir bislang immer oben auf dem Berg waren gibt es leider nicht mehr. Ich hoffe aber, guten Ersatz gefunden zu haben.

Die zweite Station ist der Nationalpark Caparaó mit dem dritthöchsten Berg Brasiliens Pico da Bandeira. Mal sehen, ob wir trotz anhaltendem Regen in den letzten Tagen auch etwas zum Wandern kommen. Eigenlich ist dafür ja der Winter (Dezember ist in Brasilien Sommer) besser geeignet.

Weiter geht es in die Nähe von Belo Horizonte zum Instituto Inhotim, einem gross angelegten Freiluftkunstprojekt. Ich bin gespannt, was uns dort erwartet!

Nun steht uns eine lange Strecke in Richtung Norden bevor bis nach Itacarambi, wo wir auf Höhlentour gehen werden. Der Nationalpark der „Cavernas do Peruaçu“ ist erst seit 2015 für die Öffentlichkeit zugänglich.

Etwas westlich der Höhlen geht es in das Sertão, in die Steppe. Ebenfalls in einen Nationalpark, den man nur mit Führer besuchen und mit einem 4×4 Fahrzeug bereisen kann. Ich bin sehr neugierig, was wir alles im Nationalpark „Grande Sertao Veredas“ entdecken werden.

Das ist die bislang letzte geplante Station. Von dort im Norden von Minas Gerais geht es zurück nach Campinas. Ob, wie oft und wo wir auf dem Rückweg halten, steht noch in den Sternen.

Und wenn wir bis dahin tatsächlich unser Auto zugelassen und die Nummernschilder montiert bekommen, geht es auch wirklich am nächsten Dienstag los!

 

Moglu in den USA – Sunset in Oregon

Gegen 19:00 fahren wir ins nur 8 Meilen entfernte Cannon Beach wegen Tidepools und Sonnenuntergang. Hier sind viel mehr Leute unterwegs als in Kalaloch, gut, der Haystack Rock liegt ja auch gut zugänging direkt am Beach von Cannon Beach!

Haystack Rock:

Allerlei Getier ist in den Pools, auch Schnecken – sehr schöne Schnecken!

Anemonen, heute in Pink!

Und natürlich wieder Seesterne:

Muschen gibt es auch ohne Ende hier!

Langsam geht die Sonne unter

Zeit für die kleine Möve zu baden …

und ins Bett zu gehen …

Auch die Schneckenfamilie hat nun den Nachwuchs dabei

Und jetzt einfach den Sonnenuntergang geniessen:

So schön ist es hier im Urlaub!

Noch mehr Sonnenuntergang am Haystack Rock

Nach dieser faszinierenden Show fahren wir zurück nach Seaside, aber um 20:45 ist die Shopping Mall bereits zu. Einsam leuchtet diese Tesla Tankstelle.

Im vielleicht schlechtesten Taco Bells – KFC unserer USA Geschichte essen wir Burrito und Chicken, kein Foto wert ..

Trotz des mittelmäßigen Abendessens war das heute wieder ein sehr super Tag!

Freitags-Füller


1. Es gibt Tage, da fühle ich mich wie meine eigene Oma, und dann wieder Tage, da denke ich, ich bin wieder 20.

2. Moglu und ich, wir verstehen uns gut .

3. Ich finde es unterhaltsam, Bedienungsanleitungen zu lesen, vor allem, wenn es um mein neuestes Multimediagerät im neuen Auto geht.

4. Es würde manchem gut tun, mal die Perspektive zu wechseln.

5. Mandarinen sind nicht so meins, aber Pokan, die mag so gar ich.

6. Dieses Jahr muss ich nur wenige Geschenke einpacken.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf einen Cocktail, morgen habe ich mit lieben Freunden Essen gehen geplant und Sonntag möchte ich meiner Schwester Excel näher bringen ;o)!

Quelle: scrap-impulse

Moglu in den USA – Ab nach Oregon: Beachlife!

Ich muss mich allmählich etwas beeilen, um vor dem nächsten Roadtrip hier fertig zu werden …


Vor unserem Zimmer im Quinault River Inn ist eine schöne Terrasse mit Tischen und Stühlen mit Blick auf den Garten und den Fluss.

Einen schöneren Platz für’s Frühstück gibt es gar nicht und auch der eine oder andere Nachbar genießt schon seinen Kaffee draußen.

Also brühen wir auch und ich fahre noch schnell in den kleinen Store, da unsere Brotreste nicht mehr so frisch aussehen. Leider gibt es in dem Store ums Eck nur labberiges Toastbrot, die Verbreitung von genießbarem Brot in den USA ist an diesem Laden spurlos vorbeigegangen. Nun gut, Toast mit Creamcheese und Kaffee, passt schon!

Nach dem Frühstück räumen wir den Ford wieder voll, werfen den Schlüssel in den Briefkasten, da im Büro noch niemand ist und machen uns auf den Weg, den Lake Quinault zu umrunden.

Es begegnet uns fast niemand auf unserer Fahrt, die erst an der Südseite den See entlang führt, dann dem Fluss noch ein Stück folgt und unser erster Halt ist an den Merriman Falls, direkt am Strassenrand.

Die breitere Asphaltstrasse wir zur schmalen, für Camper nicht zugelassenen Sandstrasse.

Dei Strasse überquert die Upper Quinault River Bridge und verläuft auf der anderen Seite durch dichten Wald zurück in Richtung US 101.

Wir halten an der Quinault Rain Forest Ranger Station, wo wir das einzige Auto auf dem Parkplatz sind.

Es gibt dort zwei Hikes, den kurzen, 0,5 Meilen langen Maple Glade Loop Trail und den 1,3 Meilen langen Kestner Homestead Trail, der zu einem verlassenen Wohnhaus von Pionieren, der Kestner Familie, führt. Wir gehen den kürzeren Wanderweg und wieder staunen wir über die bemoosten Regenwaldriesen.

Nun wird es Zeit, weiter in Richtung Astoria zu fahren, es ist bereits 10:40 und wir haben heute noch eine lange Strecke vor uns.

Während das Auto gemütlich Kilometer frisst stöbert Trolleira im Reiseführer und Landkarte.

Die Temperaturen steigen auf 99 Grad und hätten eigentlich Lust auf Beach und nicht wirklich auf einen Stadtrundgang. (wir hatten uns nicht die Mühe gemacht, das Datum im Escape auf das richtige Datum umzustellen, es war der 19. August)

Als wir im Reiseführer finden, dass man in Long Beach mit dem Auto am Strand fahren darf, steht die Entscheidung fest: Wir wollen Strandfahren! Das haben wir schon in Australien und natürlich in Brasilien getan, nun also auch in den USA!

Also auf nach Long Beach:

Wir halten in Long Beach im Visitor Center und erfahren, dass wir an diesem Wochenende nur ein Stück weiter nördlich an den Strand können, weil am Stadtstrand von Long Beach das „Washington State International Kite Festival“ stattfindet. Auch super, dann haben wir heute Kite Festival und Strandfahrt!

Zunächst müssen wir mit dem Auto bis Klipsan Beach, wo die 225th Street dann bis zum Strand führt. Der Sand ist ziemlich weich und es ist Flut, so dass es keinen gut befahrbaren Strandstreifen gibt.

Mit unserem 4×4 ist es fest genug um ein paar Runden zu drehen, aber allzu weit wollen wir in dem tiefen Sand nicht fahren und anhalten wollen wir eigentlich auch nicht.

Und so machen wir uns wieder auf den Weg zurück nach Long Beach ins Zentrum. Erst kommen wir vorbei an diesem Laden mit der Ehegatten Warnung!

Der beste Ort, um das Kite Festival zu sehen, sei das Adrift Hotel. Wir finden das Hotel und auch das [Pickled Fish] Restaurant im Top Floor, von dem man eine super Aussicht auf Strand, Dünen und – das Kite Festival hat!

Wir studieren den Übersichtsplan des Kite Festivals und mampfen nebenbei unseren Wrap, Crab Cakes und als Nachtisch Waffles mit Blaubeeren und Erdbeeren.

Nach dem Imbiss laufen wir in Richtung Strand zum Kitefestival, hier nochmal der Blick zurück zum [Pickled Fish].

Ein Steg verbindet im Prinzip die Straße an deren Ende das Adrift Hotel steht mit dem Zentrum des Kite Festivals. Wir sind begeistert von der Vielseitigkeit der Kites und bestaunen auch einige Kunstflug Wettbewerbe!

Auch ein deutsches Kitezelt gibt es, der Vater der Familie war vor Jahren in Deutschland und hatte die Idee mit den schwarz-rot-goldenen Kites.

Auch die restlichen Kites und Teilnehmer sind total lustig, es gefällt uns hier:

Ein paar Drachen haben wir noch, bevor es weiter geht!

Rio: Die Papageien sind los!

Und die Krebse spielen auch verrückt!

Hier könnten wir easy noch einen Tag bleiben, aber wir müssen weiter nach Astoria und Seaside. Wir fahren zurück zur US 101 und erreichen 15 Meilen später die Astoria-Megler Bridge, die mit einer Länge von über 4,1 Meilen den Columbia River überspannt.

Da ich schon einiges über Astoria gelesen hatte, wollen wir hier mal kurz in die Innenstadt. Wir halten an der Western Union Bank, um die Bargeldbestände aufzustocken. Oh Mann ist das heiß! Zu heiß, um in der Stadt spazieren zu gehen.

Wir drehen eine kleine Runde mit dem Auto, tanken noch einmal voll und ich bemerke wie ich missgünstig vom Tankwart beäugt werde. Aha, In Oregon darf man nicht selber tanken, das wusste ich nicht. Trolleira wusste es, die hat im Reiseführer aufmerksamer gelesen.

Mit 95 Grad immer noch gut warm und der Tank ist wieder voll. 760 Meilen sind wir schon gefahren, seit wir am Dienstag, also vor 3 Tagen in Seattle losgefahren sind.

Gut, mein Benzin habe ich trotz des Selbst-Tank-Versuchs bekommen und wir machen uns auf nach Seaside, beziehungsweise wir stauen uns nach Seaside, keine Ahnung warum.

In Seaside hatte ich aus Sentimentalitätsgründen das Motel 6 reserviert.
Früher waren wir oft in Motel 6 über Nacht und es war eigentlich immer gut, also wollte ich das mal wieder testen.

An der Rezeption werde ich von der sehr netten Dame gefragt, ob wir in Brasilien im AAA wären.
Ich: „Nö, gibt’s dort nicht.“
Aber es gäbe doch sicher etwas Vergleichbares.
Ich: „Nö, gibt es dort nicht.“
Sie schaut mich etwas genervt an.
Sie: „Ich bin mir sicher sowas gibt es dort, sonst kann ich euch die 10% Rabatt nicht geben!“
Ich: „Ah, brasilianischer AAA, logisch, da sind wir dabei!“
Sie: „Wie schön, dann kann ich euch ja das Zimmer günstiger geben“

Und das Zimmer ist … wow, das hätte ich nicht erwartet, ein klasse Zimmer! Ok, nicht extrem günstig, aber mit 111 Dollar inklusive Taxes eines der Günstigeren in der Gegend.

100% ohne Fußspuren auf der Klobrille:

So, und jetzt erst einmal für 10 Minuten die Beine hochlegen!

Moglu in den USA – Olympic National Park Teil 4

Kurz nach Mittag erreichen wir Ruby Beach. Der Parkplatz zu Ruby Beach ist relativ weit oberhalb des eigentlichen Strandes und ein kleiner Weg führt in Serpentinen nach unten.

Die Menge an Treibholz, die sich dort gesammelt hat ist unglaublich. Es ist auch gar nicht so einfach zum Strand zu kommen, man muss über einige der angeschwemmten Riesen klettern. Da habe ich mit meinen Badelatschen natürlich das am besten geeignete Schuhwerk aber nochmal nach oben zum Auto laufen, will ich auch nicht.

Eine Zeit lang sitzen wir einfach zwischen den Steinen und Bäumen und genießen die Stimmung und die Sonne.

Dann nach einigen Fotos geht es wieder hoch zum Auto und ein letzter Blick hinunter auf Ruby Beach:

Wir müssen uns allmählich einen Picknick Platz suchen, es ist schon fast 13 Uhr und damit an der Zeit für eine kleine Stärkung. Am Kalaloch Beach 4 fahren wir auf den Parkplatz und breiten uns auf einem der Picknick Tische aus. Auch hier geht es ziemlich weit runter bis an den Strand.

Wir beschliessen, nicht nach unten zu laufen, sondern dies erst heute Abend zu tun, wenn wir die Tide Pools sehen können. Damit wir nicht wieder in der Zeit irren halten wir an der Kalaloch Ranger Station und holen uns eine Tide Tabelle. Ok, um 7:20 pm ist low tide.

Noch ein Tankstop im Queets Trading Post und dann fahren wir zu unserer heutigen Unterkunft, dem Quinault River Inn, welches ca 35 Meilen vom Beach 4 entfernt ist. Auch diese 35 Meilen werden wir heute Abend ein zweites Mal zurück fahren.

Die Zimmer im Quinault River Inn sind sauber, nett und deutlich billiger als in der Lake Quinault Lodge.

 

Wir haben noch Zeit, nach dem wir im Quinault River Inn eingecheckt haben.
Die Besitzerin des Inns gibt uns ein paar Tipps für Wanderungen und wir entscheiden uns für den kurzen Gatton Creek Trail.

Der Weg ist kurz aber am Anfang steil, trotzdem macht er Spass, wir müssen halt langsam gehen.

Nach dem Wanderweg führt uns eine Forststrasse zurück zum Parkplatz. An beiden Seiten wachsen Brombeeren dick am Strauch.

Die Forststrasse führt uns zurück zum Parkplatz.

Und wir fahren wieder in unser Inn

Auch hier gibt es Brombeersträucher am Fluss:

Es ist mittlerweile 17:30, an der Zeit zurück zu Beach 4 zu fahren, oder wir verpassen die Tide Pools wieder. Also, los geht’s!

 

Um 17:30 fahren wir also wieder zurück an die Kalaloch Beaches. Wie uns die Rangerin erklärte sind die besten Tide Pools am Beach 4 gleich am Abgang zum Strand rechts oder an Ruby Beach und dann ein Stück am Strand nach links gehen.

Das „gleich am Abgang rechts“ hat uns überzeugt, also halten wir an dem Parkplatz, wo wir heute Mittag schon unser Picknick abhielten. Es geht steil hinunter an den Strand, ein kurzer Steg führt uns hinunter zum Sand.

Nebel kommt langsam auf …

Es ist noch nicht der Tiefststand erreicht, aber die Tidepools formen sich bereits und Seeanemonen, Muscheln und Schnecken sind in Massen in den Pools.

Achtung: viele Fotos!!

Wenn das Wasser sinkt und es trocken wird bei den Anemonen, dann verschließen sie sich fast zu Kugeln, unter Wasser sind sie offen und zeigen ihre Pracht.

Wenn man einen Moment stehenbleibt und schaut und sucht – dann findet man plötzlich auch Seesterne, herrlich. Immer mehr zeigen sich, beziehungsweise das Auge findet sie.

Wir bleiben über ein Stunde an den Tidepools, fast alleine mit dem Seegetier.

Langsam wird es Zeit aufzubrechen.

 

Werden so die Steine produziert?

Eine einsame Wandererin

Ein letzter Blick

Aber wir werden nicht im Salmon House zu Abend zu essen, wie uns von der Dame im Quinault River Inn geraten wurde (bestes Preis-Leistungsverhältnis und sehr gute Küche) sondern der Kalaloch Lodge einen Besuch abzustatten.

Die Sonne geht unter und es ist traumhaft.

Und lässt die Kalaloch Lodge erstrahlen

Mit etwas nettem Zureden der Bedienung in der Lodge ergattern wir einen tollen Platz, direkt am Fenster des Restaurants mit Blick auf den Sunset!

Es gibt Clam Chowder für mich, Knochenmark für Trolleira und dann Fish und Chips für beide.

Die Fish und Chips sind gut, nicht spektakulär, aber der Ausblick vom Restaurant ist unbezahlbar!

Es ist bereits dunkel, wenn wir im Mondschein zurück zum Quinault River Inn fahren.

Freitags-Füller

1. Am ersten Advent hatte ich noch gar keine Weihnachts-Deko, aber jetzt!.

2. Hach, mal wieder lecker Glühwein trinken auf einem deutschen Weihnachtsmarkt .

3. Die Frage ist, vielleicht ist es mir dann ja eh zu kalt dafür.

4. In Brasilien gibt es ganz viele Wälder nur aus Eukalyptus.

5. Ich bin stolz, dass ich die letzten 8 Jahre so gut überstanden habe.

6. Endlich mein neues Auto zulassen können, das ist auf meinem Wunschzettel.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lecker Bier und Blues morgen habe ich vielleicht ein paar Plätzchen backen geplant und Sonntag möchte ich mal sehen was uns einfällt!

Quelle: scrap-impulse