Freitags-Füller

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1. Jetzt ist es grad super schwül und heiss hier, gibt wohl bald ein Gewitter, ich hab grad 28 Grad im Büro.

2. Neben unserem Haus ist eine Klosteranlage der Lieblingsort in meiner Stadt.

3. Ein Feuerchen brauchen wir momentan nun grad wirklich nicht

4. jedenfalls nicht heute.

5. Bügelwäsche – ach Bügelwäsche!!! Ich muss dringend Hemden waschen!! Jetzt gleich!.

6. Nougatriegel mit Marzipan könnte ich gerade jeden Tag verspeisen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den renovierten Burgerladen ausprobieren, morgen habe ich geplant, mal so sehen wies mir geht und Sonntag möchte ich vielleicht irgendwo mittags zum Essen gehen!

Quelle: scrapimpulse – Scrapbooking, Reisen, Lifestyle

Texas 4. Tag Sonntag, 01.04.2018: San Antonio – The Alamo und Riverwalk

Für uns war nun Zeit zum Mittagessen und wir fuhren Richtung Zentrum von San Antonio. Wir suchen uns einen zentralen Parkplatz, nicht einfach, da durch die Basketballspiele im Alamodome viele Straßen gesperrt sind. Aber schliesslich stehen wir extrem zentral auf dem Alamo Parking, Parkgebühr immerhin $25, da darf es dann auch zentral sein. Wir stecken die Kreditkarte in den Automaten, geben dann bei dem Automaten wie bei einem alten Handy mit SMS Tastendruck-Systematik das Kennzeichen unseres Wagens ein und bekommen eine Quittung, die wir gut sichtbar ins Auto legen.

Gleich ums Eck des Parkplatzes kommen wir auf die Alamo Plaza:

Infotafeln erklären den geschichtlichen Hintergrund des Alamo, der fünften Mission in San Antonio. Im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg wurde die Mission zum Fort ausgebaut und 1836 mit rund 200 Mann vor den Mexikanern verteidigt. Unter den Verteidigern war unter anderem William Travis, Jim Bowie und Davy Crockett. Letzendlich fiel das Fort zwar am 6. März 1836, am 2. März hatte jedoch Texas bereits seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt. Drei Wochen später gelang den Texanern die kriegsentscheidende Schlacht gegen Mexiko. „Remember the Alamo“ war damals der Schlachtruf, der bei den Amerikanern bis heute für Mut und Opferbereitschaft für die Freiheit steht. So zumindest erklärt es Wikipedia.

Auf der Alamo Plaza steht auch der/das Alamo Cenotaph, eine Skulptur, die der damals Gefallenen erinnert.

Nun aber los. Die Schlange, um ins Innere des Alamo mit dem Museum zu kommen ist lange, aber das müssen wir uns heute nicht antun.

Wir sehen uns die Gärten an, der Riesenbaum und der Kaktus gefallen mir.

 Es wird eine Schiessvorführung gezeigt, bei der erklärt wird, wie früher die Vorderlader funktionierten.

Wir haben für heute genügend altes Gemäuer gesehen und gehen in Richtung Riverwalk. Auf der Alamo Plaza läuft gerade eine Live Übertragung von CBS Sports (wegen des Basketballturniers, was sonst). Sie haben dort ein riesengroßes Sendestudio aufgebaut. Natürlich ist es überall extrem voll.

Wir erreichen den Riverwalk beim Abgang Crockett Street, also ziemlich zentral.

Ich war etwas geschockt, aber Trolleira meinte, sie hätte genau das erwartet. Es kommt mir mehr vor wie Disneyland als ein Stadtzentrum. Eine zugegebenermaßen schöne Promenade an beiden Seiten des San Antonio Rivers, daneben nur Restaurants – üblicherweise der großen Ketten wie Hard Rock Café, Rainforest Café usw – später auch ein paar Shops.

Die Boote mit den Touristen, die pausenlos den kleinen Kanal entlang schippern, verstärken den Disneyeindruck noch mit Nachdruck!

Ein künstlich geschaffener Erholungspark, also gar nicht meine Welt, aber das ist eben Geschmacksache. Da Trolleira mittlerweile ziemlich Hunger hat suchen wir einen Platz zum Essen, was nicht so einfach ist. Fast alle Lokale sind brechend voll und haben Wartezeiten von mindestens 30 Minuten, um einen Platz zu ergattern. Schließlich finden wir einen freien Tisch in Restaurant Paesanos und essen dort zu Mittag. Auberginen a Parmegiano mit Spaghetti und Tomatensoße und einen Salat (Spinat und Cranberries).

Das Ganze war überraschenderweise ziemlich gut, das hätte ich an so einem Touristenort nicht unbedingt erwartet! Wir gehen nun satt und zufrieden den Riverwalk entlang, je weiter man sich von der Alamo Street entfernt desto weniger wird der Trubel und die Menschenmengen.


Eine Skulptur vor dem Briscoe Western Art Museum

Und wieder die Touristenboote:

Wir verlassen den Riverwalk und gehen nun – wieder ein Level höher – durch die Innenstadt.