Freitags-Füller


1. Tief durchatmen und weiter kämpfen.

2. Ach, da gäbs viele Beispiele: und darum sagt man : „sag niemals nie“!

3. Was ist, wenn – die Frage stellt sich nicht, weiter kämpfen!!?

4. Auch wenn sie nicht mehr schmeckt, ich hab sie trotzdem noch, Schokolade-Gelüste .

5. Mein Fernseher fängt grad an den Geist aufzugeben.

6. Jedes Wochenende hier ist wie ein Kurzurlaub.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mal sehen, ob wir irgendwohin gehen, morgen habe ich geplant, Hausfarben auszusuchen und Sonntag möchte ich mal wieder ein neues Restaurant ausprobieren – welches? Das wäre dann noch rauszufinden!

Quelle: scrap-impulse

Freitags-Füller

1. Wir könnten mal wieder in Sao Paulo essen gehen.

2. Aber sowas von geht gar nicht bei 36 Grad im Schatten… Strumpfhosen.

3. Ich habe gerätselt ob mein Troller heute in die Parkgarage passt – passte! ;o).

4. Parkgaragenbauer sind bei Trollerhöhen oft ein wenig ignorant .

5. Heute ist ein schöner Tag gewesen, ich war mit meinem Besuch in Sao Paulo.

6. Nüsse sind oft mein Snack am Abend.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf lecker Bier mit vielen Freunden, morgen habe ich meinen neuen Trolli in Schlamm baden geplant und Sonntag möchte ich mal sehen was uns noch so einfällt !

Quelle: scrap-impulse

Freitags-Füller

Nach einiger Freitags-Füller-Abstinenz, wegen Reisen, krank sein und dann auch noch Krankenhaus, heute endlich wieder, wenn auch noch nicht ganz in alter Frische, der erste Freitags-Füller 2017.

Fürs Jahr 2017 wünschen wir uns und euch vor allem Gesundheit!

Ein Gutes Neues Jahr allerseits!

1. Heute nacht hab ich im eigenen Bett so gut wie schon lange nicht mehr geschlafen.

2. Den Weg ins Krankenhaus hab ich gerade noch geschafft .

3. Im Schnee laufe ich am besten wenn ich mal wieder im Winter in Deutschland bin ;o).

4. Matschige Karotten und zerkochte Bohnen – Krankenhausessen – war das letzte Gemüse auf meinem Teller.

5. Ich habe in der vergangenen Woche mit Schrecken festgestellt, wie schnell es mit der Gesundheit bergab gehen kann.

6. Es wird noch etwas dauern, bis ich sie wieder hab, die gute Laune.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf „mein Bett“, morgen habe ich das Chaos wegräumen, das die letzten Wochen liegengeblieben ist, geplant und Sonntag möchte ich – muss ich zur Blutabnahme!

Quelle: scrap-impulse

Neues Familienmitglied

Darf ich vorstellen, unser neuer Troller Bold!

Seit gestern endlich mit Nummernschildern und nächste Woche gehts los auf grosse Fahrt! Wir freuen uns alle sehr, vor allem der neue Bold, weil der Arme doch tatsächlich 3 Wochen rumstehen musste, da es solange dauerte, bis wir die Anmeldung durch hatten und die Nummernschilder angeschraubt wurden (nein, hier in Brasilien darf ich das nicht selber machen, die müssen verplombt werden)…

Moglu in den USA – Sunset in Oregon

Gegen 19:00 fahren wir ins nur 8 Meilen entfernte Cannon Beach wegen Tidepools und Sonnenuntergang. Hier sind viel mehr Leute unterwegs als in Kalaloch, gut, der Haystack Rock liegt ja auch gut zugänging direkt am Beach von Cannon Beach!

Haystack Rock:

Allerlei Getier ist in den Pools, auch Schnecken – sehr schöne Schnecken!

Anemonen, heute in Pink!

Und natürlich wieder Seesterne:

Muschen gibt es auch ohne Ende hier!

Langsam geht die Sonne unter

Zeit für die kleine Möve zu baden …

und ins Bett zu gehen …

Auch die Schneckenfamilie hat nun den Nachwuchs dabei

Und jetzt einfach den Sonnenuntergang geniessen:

So schön ist es hier im Urlaub!

Noch mehr Sonnenuntergang am Haystack Rock

Nach dieser faszinierenden Show fahren wir zurück nach Seaside, aber um 20:45 ist die Shopping Mall bereits zu. Einsam leuchtet diese Tesla Tankstelle.

Im vielleicht schlechtesten Taco Bells – KFC unserer USA Geschichte essen wir Burrito und Chicken, kein Foto wert ..

Trotz des mittelmäßigen Abendessens war das heute wieder ein sehr super Tag!

Freitagsnexter und Pokalübergabe

Lustig, lustig!!! Eure Beiträge haben mich wirklich super amüsiert.

Der Freitags-Texter Pokal

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geht an:

Kulturflaneur

Guter Rat an den neuen Nachtwächter: „Achte auf Deine Schlüssel – der Affe ist ganz wild darauf, sie zu klauen!“

 

Da er tatsächlich mit dem Kommentar auch noch die Location erraten hat!

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Herzlichen Glückwunsch!

Bin schon gespannt auf den neuen

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beim  Kulturflaneur

Ein Pokal, ein Pokal!! Freitags-Texter, der zweite!

Da mach ich ein zweitesmal, nach Jahren, beim Freitags-Texter mit und was passiert, ich gewinne schon wieder den Pokal! Ich wusste gar nicht, dass ich so schlagfertig bin! :o) Und hier bei „kleine freude“ seht ihr den Beitrag.

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Ich freu mich sehr darüber und bin geehrt, das Bild für den nächsten Freitags-Texter-Pokal auswählen zu dürfen.

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Wie funktioniert das? Ganz einfach, ihr müsst für das folgende Bild einen passenden wie auch immer gearteten Text auswählen, in den Kommentaren hinterlassen und ich wähle nächsten Donnerstag den Kommentar, der mir am besten gefallen hat, und überreiche den Pokal. Der Sieger darf dann das nächste Bild nächsten Freitag bereitstellen. Ihr wollt sehen, wie das in der Vergangenheit ablief? Hier findet ihr eine Liste aller Freitags-Texter-Gewinner und -Teilnehmer.

So und nun zum heutigen Bild:

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Viel Spass und viele gute Einfälle – wünsche ich Euch und mir!

Moglu in den USA – Ground Zero!

Nachdem wir die richtige Strasse identifiziert hatten waren wir auch gleich beim „Charging Bull“. Wie man es aus Fotos kennt, waren wahre Menschentrauben um den Bullen versammelt, überwiegend aus Asien und Indien. Überrascht waren wir vor allem, wieviele Inder unterwegs waren, auch später im Westen, das kannten wir so von unseren früheren Reisen nicht oder es war uns nicht aufgefallen.

Vorbei am Charging Bull machen wir eine kurze Pause in der Trinity Church

Nun knurrt uns aber der Magen, wir hatten ja seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. Im neuen Teil vom 4 WTC (oberhalb des 1 WTC) gibt’s ein Eataly – das leider erst nächste Woche eröffnet! Ein kurzes Stück weiter in Richtung Memorial erhaschen wir den ersten Blick aus der Nähe vom One WTC.

Es sieht nicht mehr nach vielen Möglichkeiten zum Essen aus – dann erspähen wir ums Eck das O Hara’s. Das O Hara’s ist ein Irish Pub direkt um die Ecke des One WTC. Es war nach 9/11 teilweise zerstört und für 7 Monate geschlossen. Nach der Wiedereröffnung wurde es zum Treffpunkt der Arbeiter auf der Ground Zero Baustelle. Es ist an den Wänden über und über dekoriert mit Abzeichen der Feuerwehrleute und in zwei Scrapbooks, die für Gäste ausliegen, wurden die Ereignisse von 9/11 dokumentiert.

Das Bild an der Wand von „Tributes in Lights“ finde ich besonders beindruckend. An der Stelle der ehemaligen Türme des WTC hatte man vom 11 März bis zum 14. April 2002 als Erinnerung an die Terroranschläge mit 88 Scheinwerfern deren Form in den Himmel gestrahlt.

Nach einem Pint Guiness und einem Pulled Pork Sandwich sind wir wieder gestärkt und machen uns auf zum 9/11 Memorial.

Die beiden Brunnen sind extrem beindruckend. Auf der Grundfläche, wo bis zum 11. September 2001 die beiden Türme des WTC standen, sind nun die Brunnen errichtet. Die schlichte Form und das Abfallen des Wassers beeindrucken wohl jeden der sich dort die Ereignisse noch einmal durch den Kopf gehen lässt.

Weiter geht es nun ins 9/11 Memorial in einer extra Schlange für NY Pass Inhaber, die jedoch ungefähr genauso lange ist wie die Schlange für Besucher ohne NY Pass … Fast 1 ½ Stunden bleiben wir im Memorial und sehen und die Säle und Dokumentationen an. Wir machen nicht viele Fotos, die Stimmung ist ganz eigenartig. Interessant fanden wir auch Videodokumentationen über die Geschichte und das Erstarken von Al Quaida und die Wand, an der minutenaktuell Pressemitteilungen zu terroristischen Aktivitäten weltweit gezeigt wurden.

Der erste Blick nach dem Betreten des Memorials und einer Rolltreppe: Ein alter Stahlpfeiler des WTC.

Ein Teil der Antenne des alten WTC:

Bevor wir das Memorial verlassen, kommen wir zurück in die „grosse Halle“.

Wieder im hellen Tageslicht sehen wir gegenüber des Brunnens ein neues Gebäude, das an eine weisse Taube erinnert. Der World Trade Center Transportation Hub. Das Gebäude wurde wohl schon im März eröffnet, trotzdem waren Bauzäune ringsrum, wir haben keinen Eingang gefunden.

Bei noch immer strahlendem Sonnenschein beschließen wir, das gute Wetter zu nutzen und gleich noch hoch aufs One WTC zu fahren. Auch hier sind fast keine Schlangen, wir sind um 17:00 Uhr an der Kasse bekommen Karten für 17:15 und als wir wieder draußen sind, um uns an der Schlange anzustellen geht es schon los nach innen zu den Aufzügen.

Wie schon bei TOTR ist es mehr ein gehen oder fast laufen durch die Gänge anstatt eines Wartens in einer Schlange. Die Show im Fahrstuhl wurde ja bereits des Öfteren an diversen Plätzen beschrieben und ist wirklich gut gemacht. Oben angekommen wird zunächst versucht uns ein IPAD mit Führung aufzuschwätzen, wir machen aber lieber erst mal eine kleine Pause in der Bar im 101sten Stock, im One MIX, wo es ein alkoholisches Bierchen (habe leider vergessen was) mit herrlicher Aussicht für mich und ein Erdinger Alkoholfrei für die Trolleira gibt! Auch wenn die Preise überteuert sind war es ein geiler Platz um sich ein Bierchen zu genehmigen.

Nun sind wir bereit für das Observation Deck einen Stock tiefer. Die Ausblicke sind genial, die Glasscheibe stört jedoch gewaltig beim Fotografieren, vielleicht war auch die Tageszeit mit der tiefstehenden Sonne schuld.

Dennoch haben wir eine super Aussicht auf Empi und 432 Park Avenue.

Einen tollen Blick hat man von hier auf die Brooklyn Bridge und die Manhattan Bridge:

Dieser Blick gefiel mir besonders, auch wenn es gegen die Sonne war: Die Freiheitsstatue umringt von Motorbooten und kleinen Segelschiffen.

Relativ lange bleiben wir hier, stöbern im Souvenirshop, kaufen aber nichts. Auch wenn das One WTC nicht im New York Pass enthalten war, lohnt sich der Besuch absolut!

Wieder auf Ground Zero Level angekommen ist es bereits fast 19 Uhr. Aber es ist ja Sommer und daher noch immer hell. Zu Fuß geht es vorbei an der St Paul‘s Cathedral, die leider wegen Renovierung geschlossen ist und von dort per Metro zum Bier Test ins Top Hops.

Nach Julias (vom Amerika forum) Beschreibung wollte ich dort unbedingt hin und heute war wohl der Tag, an dem es noch am besten in die Zeitplanung passte.

Unterwegs in New York sieht man immer mal wieder coole Feuerwehrautos und coole Fussgänger

Da es Sonntagabend war, wussten wir erst nicht, ob es sich noch lohnt, so spät ins Top Hops zu fahren, aber ein Blick auf Google Maps zeigte uns bereits vor der Auffahrt zum One WTC, dass am Sonntag bis 22 Uhr geöffnet ist.

Kurz vor 20 Uhr sind wir schliesslich im Bier Mekka angekommen!

Es ist relativ wenig los im Top Hops und auch wir sind schon recht müde. Trotzdem muss ich mich mit einem Flight erstmal von der Qualität des angebotenen Stoffs überzeugen . Dank unzureichender Dokumentation weiss ich nicht mehr genau, welche Biere es nun waren, aber ich erinnere mich noch, überwiegend IPAs getestet und vom Gewinner des Flights noch ein Extrabierchen getrunken zu haben.

Moment: Dank Untapped habe ich doch eine Dokumentation. Der Gewinner war entweder MO, ein Pale Ale von der Maine Beer Company oder Lil Citra, ein IPA von der Pipeworks Brewing in Chicago.
Eines der beiden war dann auch das Bier, von dem ich mir anschliessend ein ganzes Pint gegönnt hatte.

Da die Trolleira wegen einiger Medikamente leider keinen bzw wenig Alkohol trinken durfte, musste sie an einem Alkoholfreiem nuckeln, aber es gab wenigstens eins. Und ab und zu bei mir probieren, wobei bei den IPAs ihre und meine Geschmacksnerven schon ziemlich auseinanderliegen.

Zum Aufsaugen der Flüssigkeit wurde in kleinen Schälchen eine Art „Brezelbruch“ angeboten, lecker und genau das richtige zum Bier aufsaugen. Wir, ich glaube eher ich alleine, haben nebenbei auch noch zwei dieses Schälchen vertilgt.

Neben mir sitzt ein Paar, von dem sie die ganze Zeit in ihr Handy starrt. Auf Nachfrage werde ich nun auch in die Geheimnise von Pokemon Go eingeweiht und wir lachen uns alle kringlig!

Das Konzept von Top Hops gefällt uns, auf einer Schiefertafel sind alle Biere aufgeschrieben, die er vom Fass ausschenkt, im Laden hat er noch hunderte Flaschenbiere dazu. Wäre das Lokal in der Neighborhood, würde ich sicher öfter dort vorbei fahren. Extra hinfahren lohnt sich nur für echte Bierfans, für uns war es ok, ein wenig dumm halt, dass Trolleira gerade auf alkoholfrei gestellt war.

Dann sind wir ready für die Rückfahrt in Hotel.

Auf dem Weg zur U-Bahn streifen wir Chinatown und fast schon beim Hotel erhaschen wir noch ein paar tolle Blicke aufs Empire State Building und das nächtliche New York.

Und das ist der Imbisswagen in der Strasse von unserem Hotel, bei dem ich immer was essen wollte, es aber in 5 Tagen nie geschafft hatte, dort zu sein, wenn ich Hunger hatte!

Um 22 Uhr sind wir zurück im Hotel nach einem langen, anstrengenden Tag!

 

Moglu in den USA – Miss Liberty

Gut ausgeschlafen haben wir!

Wir hatten uns ja auch die Metro Tickets besorgt und wollen heute so schnell wie möglich zum Battery Park kommen, von dort gehen die Schiffe los zur Freiheitsstatue und zu Ellis Island mit dem Einwanderermuseum.
Und so schnell wie möglich heißt wohl mit der Metro nach Downtown zu fahren. Zunächst halten wir aber im Times Deli neben unserem Hotel und frühstücken erst einmal, es ist ja erst 8:30 Uhr.

Kaffee, Bagle mit Creamcheese, ein Muffin und ein Croissant, dann sind wir gestärkt!

Trolleira hat kein einziges Ausweispapier dabei, und so läuft sie nochmal kurz zurück ins Hotel, um ebendies zu holen. Solange habe ich Zeit, an der Chipstütenwand die verschiedenen Funktionen der Kamera zu testen.

Unser Neighborhood Deli:

Danach geht es weiter zur Metro Station auf dem Times Square und abwärts zu den Gleisen. Ich finde die Stationen hier teilweise echt schön gemacht:

Die Linie, mit der wir nach Downtown fahren, geht nicht direkt zum Battery Park und wir müssen in der 14th Street umsteigen.

Und um nicht lange zu warten, fahren wir von dort bis zur Fulton Street und laufen durch das Finanzzentrum vorbei an Fraunces Tavern zum Battery Park.

Fraunces Tavern war Hauptquartier von George Washington während der Amerikanischen Revolution und ist angeblich Manhattans ältestes Gebäude, das noch heute steht. Der Besuch des Museums wäre im New York Pass enthalten, aber wir wollen zur Miss Liberty!

Die Gegend im Finanzzentrum ist ziemlich ausgestorben am Sonntagvormittag – im Gegensatz zur Verkaufsstelle für die Tickets zur Freiheitsstatue. Da es aber viele offene Schalter gibt, geht es trotzdem schnell, unsere NY Pässe in Tickets zu tauschen. Die erste Fähre fährt bereits ab, als wir uns in die Schlange zur Sicherheitskontrolle einreihen, aber die nächste steht schon bereit.

Wieder muss man die Rucksäcke und Taschen durchleuchten und durch den Scanner laufen, gut dass ich mein Taschenmesser im Hotel gelassen habe. Die Abfertigung geht schnell und professionell, obwohl wir wieder die Loser Schlange gewählt haben – ein Passagier vor uns hat irgendwas dabei, was er nicht darf (ein Taschenmesser?) und anstatt das Ding eben abzugeben oder wieder heimzulaufen fängt er eine ziemlich aussichtlose Diskussion mit den Sicherheitsbeamten an, warum ER das TEIL nicht mitnehmen darf – und hält solange die Loserschlange inklusive uns auf. Dauert aber nur ein paar Minuten und weiter geht es, bis ICH einen Rüffel auf der Schiffsrampe kassiere, weil ich ein Foto von Trolleira mache anstatt ohne Pause weiterzugehen! Ich drehe mich um, NIEMAND steht hinter mir, der sich aufgehalten fühlen könnte, trotzdem starte ich keine Diskussion mit dem Sicherheitsbeamten, das Foto habe ich ja. Ab geht es aufs Oberdeck und bei gefühlten 40 Grad und stechender Sonne legen wir ab zur Liberty Island.

Unsere Fähre: Die Miss New York

Vom Boot aus haben wir den ersten spektakulären Blick auf Manhattan:

Die Überfahrt führt uns wenige Meter bzw. Feet an der Statue of Liberty vorbei und wir schießen fleißig Fotos. Auch die Jungs und Mädels vom NYPD Boot wollen die Miss aus nächster Entfernung sehen.

Schön, wie sie posiert mit Manhattan im Hintergrund.

Auf der Insel angekommen leert sich das Schiff langsam, und unserer erster Anlaufpunkt ist die gegenüberliegende Seite der Insel, von der man einen genialen Blick auf Downtown Manhattan hat. Wir laufen an Miss Liberty vorbei und machen noch ein paar Nahaufnahmen:

Zurück geht es zum Gift Shop, wir nutzen die „washrooms“, kaufen aber nichts, was irgendwie nach Freiheitsstatue aussieht und reihen uns wieder in die Schlange zum Schiff ein, das nun weiterfährt zur Ellis Island mit dem Einwanderermuseum.

Im Einwanderermuseum trennen wir uns wieder. Ich hole mir eine Audiotour, Trolleira will in die Dokumentenabteilung und forschen, ob sie mehr Infos findet über Oma und Opa, die damals in die USA auswanderten (und später wieder zurück). Die Audiotour ist ganz interessant, hat aber kaum Infos, die nicht sowieso an den Ausstellungsobjekten angeschrieben wären.

Gegen Mittag treffen wir uns mehr oder weniger zufällig wieder, die Ahnenforschung hat wohl keine großen Neuigkeiten erbracht, das gesamte Material, das im Museum zu finden ist, kann man auch online durchforsten (was vorab bereits geschehen war). So beschließen wir, das Inselrestaurant links liegen zu lassen und wieder Downtown Manhattan anzusteuern.

Von Ellis Café, dem Inselrestaurant, hat man ebenfalls einen klasse Blick nach Manhatten:

Wir durchqueren den Battery Park und nehmen Kurs in Richtung One WTC. Die Sicht vom Battery Park, mit den vielen verschiedenen Stilen an Hochhäusern ist einmalig!

Eine dieser Häuserschluchten muss uns zum Charging Bull führen, nur welche?

Moglu in den USA: Around 5th Avenue!

Es war ein toller erster Eindrück auf dem TOTR, schade, dass es ein wenig diesig war, aber wir wollten nicht deshalb bis zum nächsten Tag warten.

Weiter geht es entlang meines bereits zuvor geplanten Rundgangs für Tag 1 zur 5th Avenue.
Sofort sticht uns das Verkaufshaus des Herrn Stern ins Auge, den wir ja gut aus Brasilien kennen.

Es ist extrem heiß, gut über 30 Grad und wir suchen eine Abkühlung in der St Patrick’s Cathedral, der wir Minuten vorher noch vom TOTR aufs Dach geschaut haben. Wir genießen die Stille und Ruhe und bleiben noch eine Weile und hören der Messe zu, die eben abfängt.

Ein Blick zurück auf St. Patricks Cathedral:

Wir laufen die 5th Avenue entlang, als nächstes sehe ich gleich Saks mit den Fahnen und allem Drum und Dran!

Down 5th Avenue:

Trolleira will zu den „Urban Outfitters“ und im Laden angekommen trennen wir uns, ich schaue mir die T-Shirts an, sie geht hoch in die Damenabteilung. Nach wenigen Minuten sitze ich auf einer kleinen unscheinbaren Betonbank unter der Treppe, die ich die Männer-Wartebank taufe, da außer mir noch einige andere Leidensgenossen dort warten. Ich lese in meinem Handy und warte – vergebens. Also hoch in die Damenabteilung, nichts – wahrscheinlich ist sie in einer der Umkleidekabinen, und ich verziehe mich wieder auf die Männerbank. Zirka 10 Minuten später kommt eine leicht genervte Trolleira vom Ausgang und findet mich auf der Männerbank. Scheinbar war der Aufenthalt in der Damenabteilung nicht sehr ergiebig und wir haben daher genseitig aufeinander gewartet, sie am Ausgang. Mein Erklärung des Männerbank Konzepts, und dass es klar wäre, dass ich dort warte, fand nicht wirklich offene Ohren …

Nächster Stopp ist die Grand Central Station, wo wir auch die Oyster Bar und die Whispering Gallery finden. Es ist so klasse, wie aller hier nur so vor Menschen wuselt!

Nur der Aufzug ins Campbell Apartment, wo wir in den nächsten Tagen auf einen Drink gehen wollten, ist geschlossen. Nach etwas Internet Recherche finde ich heraus, dass das Campbell Apartment Ende Juli schließen muss, weil sich der langjährige Mieter (seit 17 Jahren gibt, nein gab es das Campbell Apartment in der Grand Central Station) und die MTA nicht über die Miete einigen konnten. Eine Angebot der Erhöhung der Jahresmiete von 350.000$ auf 800.000$ war der MTA lauf New York Post nicht ausreichend und nun wird wohl bald einer neuer Mieter mit modernem Konzept einziehen – schade drum, ich hätte gerne das alte Konzept kennengelernt.

Von der Grand Central Station aus gehen wir Richtung Hotel, wir sind nun echt Müde und eine Dusche wäre super, es ist aber immer noch nicht einmal 14 Uhr. So machen wir Pause wir im Bryant Park, setzen uns auf die Stühle dort und schauen den Leuten zu.

Wir suchen den Eingang zur Public Library und gehen dort noch eine Runde um die Zeit totzuschlagen.

Die Library ist genial schön, die meisten Lesesäle sind mit Laptop bewaffneten Besuchern belegt, die alten Säle beeindruckend.

Wir finden auch einen Saal, der sich nur mit Unterlagen und alten Dokumenten zur Immigration beschäftigt.

Trotzdem steht uns der Kopf mehr nach Dusche und Bett.
Um 15 ist unser Hotel Zimmer frei und das Dusch/Schlaf Konzept wird umgesetzt

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Endlich also im Hotel:

Das Zimmer war – glaube ich – im 11. Stock. Trotzdem war das Nebengebäude so hoch, dass wir keine Aussicht hatten, es aber hell im Zimmer war. Komischerweise hat uns das hier nicht gestört. Da das Zimmer behindertengerecht war, war alles sehr grosszügig dimensioniert, vor allem das Bad. Das fanden wir klasse für New York, so nahe am Times Square.

Das Bad war riesig:

Sogar eine extra Sitzecke hatten wir:

Erst drei Stunden später raffen wir uns wieder auf und laufen die wenigen Meter der 44th Street entlang bis hoch zur 8th Avenue zur „New York Beer Company“.

Unterwegs war eine Strasse für Autos gesperrt (müsste die 7th oder 8th Ave gewesen sein) und zum Markt umfunktioniert. Ich gehe davon aus, dass das nur am Wochenende so ist.

Auch dieses Parkkonzept haben wir gefunden, das wir später noch mehrmals in New York sehen konnten.

Hungrig und vor allem durstig erreichen wir die New York Beer Company.

Mit Ice tea und mit Beer flights, chicken wings und coconut shrimp starten wir in den Abend. Es gefällt uns sehr gut hier, die Biere schmecken lecker, das Essen ist ok, auch wenn wir schon knusprigere Wings hatten.

Da es ja nun mit dem Campbell Apartment nichts wird, laufen wir nach dem Abendessen ins St. Cloud, der Rooftop Bar im Knickerbocker Hotel. Die Strassen sind voll, die Leuchtreklamen sind nun wirklich sehr beeindruckend!

Hier geht’s hoch:

Die Lobby des Knickerbocker enttäuscht mich etwas. Nur ein gerade nicht besetzter Tresen, aber kein Protz und ich sehe auch keine Angestellten mit dem klassischen Knickerbocker Outfit durch die Gegend rauschen. Ich hatte da immer so einen Hauch „Emil und die Detektive“ in meiner Vorstellung

Bei Drinks und Unterhaltung mit einem netten, leicht verrücktem Paar aus Virginia. Sie will die Kellnerin mit ihrem (nicht anwesenden) Sohn verkuppeln und unser Gespräch ist really funny. Wir kommen ins Gespräch, weil sie am Tag zuvor in einem super „German Restaurant“ waren und am Ende gibt die Bedienung, die zufällig auch noch heute Geburtstag hat, noch eine Runde giftig aussehender roter shots für alle aus! Ach ja, auch der Ausblick war genial!

Cheers, ein „Spring old fashioned“ mit bourbon, creme de peche und blackberry für die Mrs, ein klassischer „Old fashioned“ für mich.

Um 22:00 laufen wir zurück ins Hotel, zuvor noch bei Walgreens Wasser und Knabbereien einkaufen (Pretzels, Cashew Nuts).

Da oben waren wir eben noch – seufz

Wir schlafen durch bis fast 6 Uhr morgens, gut dass São Paulo und New York nur eine Stunde Zeitverschiebung haben.

What a Day!