Texas 4. Tag Sonntag, 01.04.2018: San Antonio – The Alamo und Riverwalk

Für uns war nun Zeit zum Mittagessen und wir fuhren Richtung Zentrum von San Antonio. Wir suchen uns einen zentralen Parkplatz, nicht einfach, da durch die Basketballspiele im Alamodome viele Straßen gesperrt sind. Aber schliesslich stehen wir extrem zentral auf dem Alamo Parking, Parkgebühr immerhin $25, da darf es dann auch zentral sein. Wir stecken die Kreditkarte in den Automaten, geben dann bei dem Automaten wie bei einem alten Handy mit SMS Tastendruck-Systematik das Kennzeichen unseres Wagens ein und bekommen eine Quittung, die wir gut sichtbar ins Auto legen.

Gleich ums Eck des Parkplatzes kommen wir auf die Alamo Plaza:

Infotafeln erklären den geschichtlichen Hintergrund des Alamo, der fünften Mission in San Antonio. Im mexikanischen Unabhängigkeitskrieg wurde die Mission zum Fort ausgebaut und 1836 mit rund 200 Mann vor den Mexikanern verteidigt. Unter den Verteidigern war unter anderem William Travis, Jim Bowie und Davy Crockett. Letzendlich fiel das Fort zwar am 6. März 1836, am 2. März hatte jedoch Texas bereits seine Unabhängigkeit von Mexiko erklärt. Drei Wochen später gelang den Texanern die kriegsentscheidende Schlacht gegen Mexiko. „Remember the Alamo“ war damals der Schlachtruf, der bei den Amerikanern bis heute für Mut und Opferbereitschaft für die Freiheit steht. So zumindest erklärt es Wikipedia.

Auf der Alamo Plaza steht auch der/das Alamo Cenotaph, eine Skulptur, die der damals Gefallenen erinnert.

Nun aber los. Die Schlange, um ins Innere des Alamo mit dem Museum zu kommen ist lange, aber das müssen wir uns heute nicht antun.

Wir sehen uns die Gärten an, der Riesenbaum und der Kaktus gefallen mir.

 Es wird eine Schiessvorführung gezeigt, bei der erklärt wird, wie früher die Vorderlader funktionierten.

Wir haben für heute genügend altes Gemäuer gesehen und gehen in Richtung Riverwalk. Auf der Alamo Plaza läuft gerade eine Live Übertragung von CBS Sports (wegen des Basketballturniers, was sonst). Sie haben dort ein riesengroßes Sendestudio aufgebaut. Natürlich ist es überall extrem voll.

Wir erreichen den Riverwalk beim Abgang Crockett Street, also ziemlich zentral.

Ich war etwas geschockt, aber Trolleira meinte, sie hätte genau das erwartet. Es kommt mir mehr vor wie Disneyland als ein Stadtzentrum. Eine zugegebenermaßen schöne Promenade an beiden Seiten des San Antonio Rivers, daneben nur Restaurants – üblicherweise der großen Ketten wie Hard Rock Café, Rainforest Café usw – später auch ein paar Shops.

Die Boote mit den Touristen, die pausenlos den kleinen Kanal entlang schippern, verstärken den Disneyeindruck noch mit Nachdruck!

Ein künstlich geschaffener Erholungspark, also gar nicht meine Welt, aber das ist eben Geschmacksache. Da Trolleira mittlerweile ziemlich Hunger hat suchen wir einen Platz zum Essen, was nicht so einfach ist. Fast alle Lokale sind brechend voll und haben Wartezeiten von mindestens 30 Minuten, um einen Platz zu ergattern. Schließlich finden wir einen freien Tisch in Restaurant Paesanos und essen dort zu Mittag. Auberginen a Parmegiano mit Spaghetti und Tomatensoße und einen Salat (Spinat und Cranberries).

Das Ganze war überraschenderweise ziemlich gut, das hätte ich an so einem Touristenort nicht unbedingt erwartet! Wir gehen nun satt und zufrieden den Riverwalk entlang, je weiter man sich von der Alamo Street entfernt desto weniger wird der Trubel und die Menschenmengen.


Eine Skulptur vor dem Briscoe Western Art Museum

Und wieder die Touristenboote:

Wir verlassen den Riverwalk und gehen nun – wieder ein Level höher – durch die Innenstadt.

Freitags-Füller

Freitags-Fueller

1. Wann wird es hier mal wieder regnen?.

2. An die schöne Zeit grad in Deutschland werde ich mich noch lange erinnern.

3. Ich könnte mal wieder einen Kuchen backen ;o).

4. Das kann ich immer, noch eine Seite lesen, egal wie müde ich bin..

5. Zum ersten Mal sah ich gestern in den Nachrichten, wie schlimm es dieses Jahr mit der Dürre ist – wie wird das weitergehen?.

6. Mein Rezept vom Carbonade de Boeuf ist besonders lecker.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mal wieder im Don Cordeiro auf der Veranda sitzen, morgen habe ich geplant, liebe Freunde zum Mittagessen zu treffen und Sonntag möchte ich mal sehen was uns einfällt!

Quelle: scrapimpulse – Scrapbooking, Reisen, Lifestyle

Mädelsabend mit leckerer Suppe

Gestern hatten wir mal wieder

,

diesesmal bei mir zuhause. Lustig wars, feuchtfröhlich wars auch und lange sassen wir zusammen, soviel Spass hatten wir und soviel zu sagen :o)

Jede hat leckeres mitgebracht und ich auch einiges lustig-leckeres aus Deutschland. Aber da es hier ja Winter und sowas von kalt ist, hatte ich auch eine Suppe vorbereitet. Auf allgemeinen Wunsch, hier das Rezept:

Hackfleisch-Käse-Lauchsuppe (ein Klassiker aus der Studentenzeit!) und die vegetarische Version dazu:

1 Zwiebel gehackt
250g Hackfleisch
300-400g Lauchringe
3/4l Brühe
100g Schmelzkäse (Requeijão)
100g Schmelzkäse mit Kräutern (Requeijão und Cheiro Verde kleingehackt)
Salz, Pfeffer

Zwiebel und Hackfleisch anbräunen, Lauchringe dann mitdünsten. Mit Brühe aufgiessen und köcheln lassen, Schmelzkäse, bzw. Requeijão und Cheiro Verde einrühren und schmelzen lassen, salzen, pfeffern und noch eine Viertelstunde köcheln lassen.

Vegetarische Version:

Statt Hackfleisch:
Suppe wie oben nur ohne Hackfleisch machen, dann:
1 Blumenkohl (wenn sehr gross, dann reicht 1/2) im Mixer auf Reiskorngrösse mixen und 1h auf Backblech im Ofen bei 210 Grad C mit Umluft rösten, immer wieder umrühren. Wenn der Blumenkohl schön braun ist, kurz vor dem Servieren, in die Suppe rühren.

Ich hatte, aus Gründen ;o), von beiden das doppelte Rezept gemacht.

Für die Pfannkuchenröllchen, die es auch gab, hatte ich folgende Creme zusammengerührt:
2/3 Frischkäse
1/3 Mayonnaise
1 EL Aijvar