RS-u gestürzter Apfelkuchen mit Nusskaramel

Mhhh, ich sags euch, ich hab grad einen sooo leckeren Apfelkuchen gemacht. Auch wenn ich dachte es wird nix – könnt ihr euch vorstellen, dass es in der Küche so kalt war, dass sich Zucker-Butter-Masse nicht mit dem Ei verbunden haben? Ich musste den Teig per Hand im warmen Wasserbad aufschlagen. Wir hatten 17 Grad!!
Das Rezept liegt auch schon ewig auf meinem Rezeptstapel. Es kommt von einer Rosenmehl Rezeptkarte.

Lauwarm mit Schlagsahne – lecker!

Ihr braucht eine geschlossene Backform, Springform ist problematisch, da der Saft der Äpfel und der Karamel, der sich mit dem Zucker daraus bildet, raustropft. (Info für mich: Rosettenform)

Teig:
150g weiche Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Bio-Zitrone (Schalenabrieb)
4 Eier
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5 EL Milch

Belag:
100-150g gehackte Nüsse (bei mir Cashew und Haselnuss), soviel, dass der Boden der Form gut bedeckt ist.
100g Zucker
50g zerlassene Butter
3-4 mittelgroße Äpfel
Saft einer halben Zitrone

Die Backform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand fetten (ach ja, hatte ich vergessen, ging trotzdem, ich fahr den Rand sowieso immer zum Lösen mit einem Plastikspatel entlang vor dem Stürzen.) Der Kuchen wird auch nicht sehr hoch.

Nüsse in der Form verteilen, mit Zucker bestreuen und mit zerlassener Butter beträufeln. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in Schnitze schneiden. Mit dem Zitronensaft vermischen und auf den Nüssen verteilen.

Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Salz und Zitronenschale zugeben, nach und nach die Eier unterrühren. Zuerst Mehl mit Backpulver, dann die Milch unterrühren. Den Teig auf den Äpfeln glatt streichen.

180 C Grad, 40 – 45 Minuten

In der Form ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf eine Kuchenplatte stürzen. Nicht zu lange abkühlen lassen, da sonst der Karamel fest wird und kleben bleibt.

Und dann schnell geniessen – lauwarm wirklich super! … mit Vanilleeis?! Sahne sowieso! ;o) Auf jeden Fall RS-w!

RS-u Bananenkuchen mit Schokolade und Nüssen

Heute habe ich leider kein Bild – der Kuchen war so lecker, dass er schon weg ist, das heisst was! Ein definitiv RS-w Rezept!

Ein Rezept, dass ich in einer alten meine Familie & ich Zeitschrift gefunden habe, und ein bisschen abgewandelt hab.

4 reife Bananen
180g weiche Butter
200g Demerara Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3 Eier
200g Mehl
halbes Pck. Backpulver
200g gemahlene Mandeln (kann ich mir gut mit Haselnüssen vorstellen)
Prise Salz
TL Zimt (weihnachtlich wirds dann mit Lebkuchengewürz)
1 Tafel Bitter-Schokolade gehackt

Butter mit Zucker und Vanillezucker sehr schaumig rühren, Eier einzeln darunter rühren.
Bananen mit der Gabel fein zerdrücken und unterrühren.

Mehl, Mandeln, Zimt, Salz und Backpulver mischen und unter die Masse heben. Zum Schluss die Schokolade unterheben.

In gefettete Kastenform füllen und backen.

180 C Grad, 60 min, bei mir dauerte es ca. 70 min. Unbedingt Stäbchenprobe machen, der Teig ist sehr feucht und je nach Menge der Bananen braucht er dann etwas länger.

Man kann den Kuchen mit Puderzucker oder Schokoguss überziehen. Auf jeden Fall mit geschlagener Sahne servieren!

 

RS-u Scherenschnittnudeln

Oh hab ich heute lecker chinesisch gegessen!

Im Spiegel hab ich ein Rezept für selbstgemachte Nudeln gefunden und heute hatte ich endlich Muse sie auszuprobieren.
Wow, definitiv RS-w!!! Schnell, bis auf die 20 min. Wartezeit für den Teig, und die Sosse etwas abgewandelt super schmackhaft.

Für den Teig:
300 g Mehl
150 ml Wasser
eine große Prise Salz

Für die Sosse:
einige Lauchzwiebeln
halbe grüne Paprika (die hatte ich noch rumliegen, machte sich ausgesprochen gut in der Sosse)
Sojasoße
Oystersauce

Mehl, Salz und Wasser zu einem glatten Teig kneten. Ich hab das in der Küchenmaschine gemacht, geht aber schneller und besser mit den Händen. Den Teig nun zu einer Kugel formen und abgedeckt für mindestens 20 Minuten ruhen lassen. Man könnte den Teig sogar am Vortag machen und solange im Kühlschrank lagern.

Während das Wasser (kein Salz!) für die Nudeln zum Kochen gebracht wird, gehts an die Sosse:  Lauchzwiebeln putzen, waschen und in schräge Stücke schneiden. Paprika in grössere Würfel schneiden, können auch Streifen sein – was einem halt besser gefällt.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die weißen Teile der Lauchzwiebel und den Paprika für fünf bis zehn Minuten bei mittlerer Hitze anbraten. Dann die grünen Teile dazugeben und weitere fünf Minuten braten. Ist alles einigermassen durch die Sojasoße und Oystersosse nach Geschmack dazugeben, nicht zuviel, so ungefähr 2 EL von beidem, kann man immer noch nach geben, falls zu wenig Sosse. Man könnte auch mit Chinese cooking wine ablöschen, den hatte ich leider grad nicht. Pfanne von der Hitze nehmen.

Während dessen kann man immer mal wieder die Nudeln schneiden: Teigkugel in die Hand nehmen und mit einer Schere Stückchen vom Rand abschneiden. Dazu einfach die Kugel nach dem ersten Schnitt ein paar Zentimeter im Uhrzeigersinn rotieren und wieder ein Stück von der entstandenen Kante schneiden. Wie gross man die Nudeln schneidet ist Geschmacksache, sie sollten gleich gross sein, damit sie gleichzeitig gar werden.

Dann alle Nudeln auf einmal ins kochende Wasser geben, durchrühren, damit sie nicht zusammen kleben. Und sobald sie oben schwimmen, werden sie abgeseiht. Kommen direkt in die Pfanne mit der Sosse und alles wird durchgeschwenkt.