Moglu auf Weihnachtsexpedition!

Der USA Urlaub ist noch nicht zu Ende erzählt, aber die Planung für die Weihnachtsexpedition laufen auf Höchsttouren? So ist es richtig!

Und wohin geht es zum Jahresende 2016?

Nun, zunächst nach Airuoca, in die Berge von Minas Gerais. Die Pousada (Gasthaus) wo wir bislang immer oben auf dem Berg waren gibt es leider nicht mehr. Ich hoffe aber, guten Ersatz gefunden zu haben.

Die zweite Station ist der Nationalpark Caparaó mit dem dritthöchsten Berg Brasiliens Pico da Bandeira. Mal sehen, ob wir trotz anhaltendem Regen in den letzten Tagen auch etwas zum Wandern kommen. Eigenlich ist dafür ja der Winter (Dezember ist in Brasilien Sommer) besser geeignet.

Weiter geht es in die Nähe von Belo Horizonte zum Instituto Inhotim, einem gross angelegten Freiluftkunstprojekt. Ich bin gespannt, was uns dort erwartet!

Nun steht uns eine lange Strecke in Richtung Norden bevor bis nach Itacarambi, wo wir auf Höhlentour gehen werden. Der Nationalpark der „Cavernas do Peruaçu“ ist erst seit 2015 für die Öffentlichkeit zugänglich.

Etwas westlich der Höhlen geht es in das Sertão, in die Steppe. Ebenfalls in einen Nationalpark, den man nur mit Führer besuchen und mit einem 4×4 Fahrzeug bereisen kann. Ich bin sehr neugierig, was wir alles im Nationalpark „Grande Sertao Veredas“ entdecken werden.

Das ist die bislang letzte geplante Station. Von dort im Norden von Minas Gerais geht es zurück nach Campinas. Ob, wie oft und wo wir auf dem Rückweg halten, steht noch in den Sternen.

Und wenn wir bis dahin tatsächlich unser Auto zugelassen und die Nummernschilder montiert bekommen, geht es auch wirklich am nächsten Dienstag los!

 

Moglu in Sao Paulo

Auf nach Sao Paulo!

Nun gut, ich wusste ja nun, dass kein Koffer dabei sein wird, also habe ich mich gleich im Auto versteckt! Gut so, es hat sich gelohnt.

Es ging schon am Freitagabend los, gleich nach dem Büro (und der ersten Halbzeit des Fussballspiels Deutschland gegen San Marino) nach Sao Paulo. Wir fanden es sehr eigenartig, dass (fast) alle Hotels in SP schon seit Tagen ausgebucht waren. Erst am Donnerstag fiel uns ein, dass ja Formel 1 Wochenende war!

Aber egal, wir haben ja ein Zimmer gefunden. Sao Paulo is ja auch nur etwa eine Stunde von zuhause entfernt, aber „Don’t Drink and Drive“.

Los ging es danach gleich mit einem Chopp (gezapftes Bier) und einer Platte mit Picanha (Grillfleisch) auf der heissen Platte im Seo Gomes, einer portugiesischen Bar.

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Von dort aus weiter ins Dublin einem Irish Pub. Am Anfang so gegen 22 Uhr spielte nur eine One Man Band, wobei der Musikant aber super gespielt hat, mit Gitarre, Schlagzeug und Gesang simultan! Anschliessend ab Mitternacht kam die Show mit der Band „Bigfoot“, das scheint so etwas wie die Hausband zu sein, so oft wie die im Dublin auftreten. Guter kerniger Rock, etwas Guns N‘ Roses, die ja heute auch in Sao Paulo waren, und gegen Ende der zweiten Show ein geniales Red Hot Chili Peppers Medley!

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Am Samstag wollte ich erst gar nicht los. Nieselregen und so was von ungemütlich draussen, aber es hilft ja nichts. Wir liefen dann in die Faria Lima, einer der Top Einkaufsstrassen in Sao Paulo. Die Krise hat hier leider deutliche Spuren hinterlassen, fast jedes zweite Geschäft ist zu vermieten, die Straße sieht aus wie eine grosse Baustelle!

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Weiter ging es ins Eataly, wo es immer viel zu sehen gibt! Eigentlich wollten wir Pizza essen, aber es war viel zu voll und wir hatten auch nicht wirklich viel Hunger. Aber schauen geht immer!

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Auf dem Weg zurück ins Hotel gab es dann doch noch einen kleinen Happen, ein „Beirute“. So nennt man hier ein Sandwich im arabischen Fladenbrot!

Am Abend dann der Grund, warum wir in Sao Paulo waren. Im Theater Santander zur Aufführung von My Fair Lady.  Etwas ungewohnt auf Portugiesisch aber trotzdem sehr schön! Leider (oder eigentlich Gott sei Dank) durfte man keine Fotos machen.

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Auch später im leckeren Lokal „Tre Bicchieri“ war es zu fein, um das Essen zu fotografieren 🙂

Wir haben erst später gesehen, dass das Tre Bicchieri zum zweitbesten Italiener Sao Paulos gewählt wurde – ups. Aber lecker war es, kann man nichts sagen!

Und zu später Stunde noch ein Absacker in der Johnnie Wash Bar, sah aus wie eine umgebaute Autowerkstatt, mit Live Musik, auch dort war es sehr cool! So, aber nun Ende für Samstag!

Am Sonntag war es noch regnerischer als am Samstag. Wer im Fernsehen Formel 1 geschaut hat, kann das bestätigen! Also packen wir unsere Sachen nach den Frühstück ein und fahren wieder nach Hause, heute ist Wetter für einen Sofa Sonntag!

 

Moglu mit dem Troller unterwegs!

Wir hatten ja noch gar nicht von unserem letzten Ausflug mit dem Troller berichtet. Diesmal, also letztes Wochenende waren wir in Santa Barbara D’Oeste unterwegs, nur knapp 50 Minuten von zuhause. Es war wieder ein toller Tag, voller Spass und mit tollen Hindernissen.

Das Video zeigt in kompakter Form, was wir so in 5 Stunden gefahren sind … Achtung, das Highlight kommt zum Schluss 🙂

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Bis zum nächsten Mal

Moglu

Moglu mit dem Troller unterwegs

Mit dem Troller in Amparo, SP.

Dieses Wochenende waren wir unterwegs mit den Amigos da Trilha, unseren Offroad Freunden. Nach langer Zeit endlich einmal wieder „richtig“ im Gelände!

In der kleinen Stadt Amparo liegt die Fazenda „Rancho dos Amigos“, die auf Offroad Touren für Motorräder und Jeeps spezialisiert ist. Das heisst, die Fazenda stellt das Gelände, die Touren machen wir selber 🙂

Grüsse

Moglu

 

 

Moglu reist ins Pantanal (6. und letzter Teil – Fortsetzung ;-) )

Ja, am Nachmittag ging es weiter. Der letzte Tag will noch voll ausgekostet werden.

Und zwar fahren wir zu einen Wasserfall im „Refúgio Ecológico Serra Azul“. Die Fahrt zieht sich, zuvor geschätzte Fahrzeit 30 Minuten, aber nach 30-40 Minuten kamen wir erst beim Schild an, das uns zeigte, dass noch 13 km Erdstrasse vor uns liegen:
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Aber auf alle Fälle führt uns die Fahrt durch eine herrliche Gegend.
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Als wir ankommen entdecke ich dieses Schild. Was 470 Treppen? Auch das wurde uns vorenthalten … und ich behalte das erstmal auch für mich.
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Wie wir es mittlerweile bereits gewöhnt sind, geht es los durch den Wald DSC03409

Und dann treppaufwärts …
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… weiter …

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Oben angekommen, von hier könnte man per Tirolesa wieder nach unten kommen, das war aber am Wochenende nicht offen 🙁

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Der Wasserfall:
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Die Fische werden wir mit Brot am Spiess geködert.
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Und los geht der lange Weg zurück, am Tirolesaplatz vorbei …DSC03452

und die Treppen abwärts.
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Diese Treppen war doch anstrengend, es geht zurück nach Bom Jardim, 30 km Erdstrasse, und von dort weiter nach Cuiabá, wo wir wieder im Hotel Nobile übernachten. Mit einer Pizza in einer Bar in der Nähe des Hotels beschliessen wir den Abend. Am nächsten Morgen geht es wieder mit der Azul bereits zurück nach Campinas.

Das wars – 6 herrliche Tage, abwechslungsreiche Natur und immer gute Stimmung!

Danke fürs Mitfahren!

Moglu reist ins Pantanal (6. und letzter Teil)

28.03.2016

Da heute in Brasilien Feiertag ist, gibt es ein unter-der-Woche-Update!

Der letzte Urlaubstag, morgen früh geht es schon zurück. Aber heute gibt es noch einiges zu sehen und zu tun! Pünktlich um 6 Uhr wird es hell auf der Fazenda.

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Und noch vor dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zu einer Wanderung zum Fluss, der durch die Fazenda fliesst.

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Der Weg durchs Gebüsch

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Das Makro testen

Nach der kurzen Wanderung gibt es Frühstück und dann machen wir uns auf zur „Flutuação“. Flutuação ist, wenn man sich eine Schwimmweste anzieht und einfach mit der Strömung im Fluss treiben lässt und genau das werden wir gleich tun!

Wir erreichen die Fazenda „Recanto Ecologico Lagoa Azul“, eine blaue Lagune gibt es wirklich überall 🙂
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Nach einer kurzen Fahrt mit dem Traktor und einer Wanderung durch den Dschungel erreichen wir die Quelle des Flusses.

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Und ab geht es unter Wasser, die Sicht ist glasklar:

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Nun geht es weg von der Quelle und in den eigentlichen Fluss:

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Die Sicht ist hier nicht ganz so klar wie in der Quelle aber es ist immer noch klasse, mit den Fischen zu schwimmen!

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Und zurück am Ausgangspunkt!

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Ein wahnsinnig schönes Erlebnis, diese beide Zusatztage in Bom Jardim haben sich absolut gelohnt!

Auf dem Weg zurück zur Fazenda müssen wir kurz durch die Stadt, der Van scheint etwas wenig Luft im Reifen zu haben. Direkt neben der Borracharia ist auch der lokale Fleischer … es gibt Carne Seca, luftgetrocknetes Fleisch, das furchtbar unhygienisch aussieht, es aber eigentlich gar nicht ist, und das super lecker schmeckt in den richtigen Gerichten.

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Der Fleischer

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Carne Seca, vor Fliegen geschützt

Wir kommen gerade richtig zum Mittagessen zurück zur Fazenda:

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Der Dining Room 😉

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Moglus Kollege ist auch schon da!

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Es ist angerichtet! In den Töpfen gibt es leckere warme Gerichte!

 

So, ich habe jetzt keine Zeit mehr für den Bericht zum Nachmittag, an dem wir auch noch vieles unternommen haben, später geht’s weiter!

 

 

Moglu reist ins Pantanal (5. Teil)

27.03.2016

Nach vier Tagen entlang der Tanspantaneira ist es nun auch gut. Die Jahreszeit war vielleicht nicht die Beste, um viele Säugetiere (sprich Jaguar, Ameisenbär und Tapir) zu sehen. Wir haben Alligatoren gesehen, aber auch diese waren nicht so in den grossen Mengen versammelt, wie man sie in der Trockenzeit auffinden würde.

Überraschend war die grosse Anzahl an blauen Araras, Hyazinth-Araras, Tukane und an den Flüssen die Kingfisher. Und natürlich auch die Äffchen und vor allem die herrlich weite Landschaft.

Das nächste Mal wäre es mit dem Troller besser, aber es sind eben etwa 1500 km von Campinas, also zwei Tage hin und wieder zwei zurück. Aber dann, auf alle Fälle, die Transpantaneira bis nach Porto Jofre fahren, dem tatsächlichen Endpunkt der Transpantaneira. Danach kommen nur noch Flüsse und Regenwald, keine Strassen mehr.

So weit so gut, heute geht es wieder zurück nach Cuiabá und nach einem Kurzbesuch in der Chapada dos Guimarães weiter nach Bom Jardim bei Nobres.

Wir passieren Cuiabá ohne Probleme. Es ist Sonntag und die Strassen sind, gerade am Vormittag alle ziemlich leer. Eine Runde um die Arena Pantanal, das Fussballstadion, das extra für die WM 2014 erbaut wurde. Man kann es von ausser nur mehr erahnen als wirklich viel sehen, nur an den Ecken sieht man etwas ins Stadion hinein. Es interessiert uns aber auch nicht genug, so dass wir nicht aussteigen wollen, um bessere Fotos zu schiessen. Wer mehr wissen will kuckt hier https://de.wikipedia.org/wiki/Arena_Pantanal

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Die Arena Pantanal von der Seite, wo sie ohne Zaun zu fotografieren war 😉

Etwa 60 km sind es von Cuiabá bis zum Eingang des Nationalparks Chapada dos Guimarães aber bereits kurz hinter Cuiabá hat man einen herrlichen Blick auf die Felsenwand. Wir bedauern, dass es nirgends Parkbuchten oder irgendeine Möglichkeit gibt anzuhalten, zu schauen, fotografieren und im Auto entbrennt eine Diskussion, warum in Brasilien die vielen herrlichen Nationalparks keine nennenswerte Infrastruktur haben. Die übereinstimmende und etwas frustrierende Meinung ist, dass in diesem Sektor wohl nicht genug Möglichkeit gibt, Bestechungsgelder zu kassieren …

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Anfahrt auf die Chapada

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Kein offizieller Parkplatz, aber eine Stelle, an der man kurz am Strassenrand halten kann, und wir nutzen die Gelegenheit, um ein paar Fotos zu machen.

Wir erreichen das Portal des Parks. Ein schlecht gefüllter Parkplatz, eine Betonsperre und ab hier geht es nur noch zu Fuss weiter. Halt – eigentlich, wir sind ja Ausländer und schlecht zu Fuss (meint unser Guide) – die Reiseführerin springt schon aus dem Auto und wenige Minuten später passieren wir das Tor … im Auto natürlich. Ob hier auch wieder ein paar Real den Besitzer gewechselt haben?

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Das Eingangsportal der Chapada

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Für uns geht’s weiter im Van, ich hasse Sonderrechte, vor allem wenn man sie sich mit ein paar Scheinen kaufen kann.

Der Wasserfall ist aber trotzdem schön, und der Blick in die Chapada ist herrlich. Hier siedelt eine Gruppe roter Araras. Und der Wasserfall heisst wie gefühlt jeder zweite in Brasilien und den USA: Véu de Noiva – Brautschleier.

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Véu de Noiva

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Blick in die Chapada – ich hätte gerne ein, zwei Tage, um hier zu Wandern

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Ein Gruppe von roten Aras auf einem Baum in der Schlucht. Manchmal wünsche ich mir, die SONY RX hätte ein stärkeres Zoom!

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Dieser hier sitzt mit Blick auf den Wasserfall!

Nach dem anstrengenden Weg zur Aussichtplattform des Wasserfalls (ca 200 Meter) müssen wir uns natürlich stärken. Eine Galinhada (Hühncheneintopf mit Reis) ist hier das Hausgericht und es schmeckt super! Ein grosser Topf für sechs Personen!

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So kommt die Galinhada auf den Tisch

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So sieht sie von innen aus 🙂

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Und so auf dem Teller.

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Und vom Restaurant hat man einen Traumblick in die Chapada

Nach der Stärkung geht es weiter. Vom Park aus wieder ein Stück zurück in Richtung Cuiabá und dann um den Park herum geradewegs Richtung Norden. Nach 150 km erreichen wir Nobres, oder besser gesagt, das Städtchen Bom Jardim, das zur Stadt Nobres gehört.

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Zurück in Richtung Cuiabá …

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… und dann auf einer langen geraden Strasse in Richtung Norden …

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… entlang der Chapada

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Hier bei der Fotopause am Wegesrand finden wir nun auch unsere Jaguarspuren!

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Die Strassen verjüngen sich bei den Brücken immer auf eine Spur – naja, viel Verkehr ist ja hier auch nicht wirklich

Nobres ist touristisches Entwicklungsland, das zeigt schon die englischsprachige Wikipedia Seite von Nobres: https://en.wikipedia.org/wiki/Nobres

Ein deutsche Seite gibt es erst gar nicht und die portugiesische ist nicht viel besser als die englische. Das ist für uns gerade richtig, so lieben wir es! Und ausser am Sonntag Nachmittag, wo wir eigentlich baden wollten, aber die geplante Quelle mit klarem Wasser und Fischen sich als eine „Pfütze“ mit biertrinkenden Brasilianern herausgestellt hat, waren wir weitgehend allein unterwegs 🙂 .

Bekannt ist Nobres – Bom Jardim vor allem durch seine kristallklaren Flüsse, in denen man sich mit Schwimmwesten ausgestattet inmitten von Flussfischen treiben lassen kann.

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In Bom Jardim begrüsst uns schon ein Fisch-Springbrunnen vor dem Tourismusbüro

Wir bleiben in der Hotel-Fazenda „Reino Encantado“ in der es ebenfalls einen der kristallinen Flüsse gibt. Wir wollen aber woanders schwimmen. Die Fazenda liegt ein paar Kilometer ausserhalb von Bom Jardim und es ist herrlich ruhig dort.

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Während der Rest der Truppe eincheckt und entspannt erkunde ich schonmal den klaren Fluss an der Fazenda, auch um die Gopro auf Wasserdichtheit für morgen zu testen 🙂 .

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Die Fische von oben

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An der Quelle

Wir fahren am Nachmittag nochmal zurück nach Bom Jardim und wollen die Lagoa das Araras besuchen.

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Auf dem Weg zurück

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In Richtung Bom Jardim

Was hier folgt ist unbeschreiblich, nun lasse ich einfach mal Bilder sprechen:

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Begrüssungsschild zur „Lagoa das Araras“

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Der erste Blick, unglaublich. Eine Lagune voller Palmen die sich im klaren Wasser spiegeln. Unwirklich!

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Die Sonne steht nun schon etwas tiefer und strahlt die Palmen an

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Die ersten der gelben Araras kommen in die Lagune, ein unglaubliches Gekrächze und Getöse geht los!

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Herrlich wenn die Araras von der tiefstehenden Sonne angestrahlt werden, ihr Gefieder ist golden leuchtend!

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Und auch die gegenüberliegende Seite der Lagune leuchtet nun golden!

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Immer mehr Araras und nun auch andere Vögel kommen in die Lagune

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Time to go home! Ein tolles Spektakel, für mich DAS Highlight unserer Reise!

 

Moglu reist ins Pantanal (3. Teil)

25.03.2016

Nach zwei Nächten in der sehr schönen Pousada Rio Claro geht es nun weiter zu unserer zweiten Unterkunft, eigentlich geht es ja schon wieder ein Stück zurück, die Pousada Piuval liegt ca 25 km auf der Tanspantaneira in Richtung Poconé.

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Ein mittlerweile gewohntes Bild, Tuiuius in der Wiese neben der Strasse.

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Pool der Pousada Piuval mit tollem Bilck in die Weiten des Pantanal

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Museumsstück oder noch im Einsatz?

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Der Blick von der Terasse ins Pantanal

Der heutige Ankunftstag war etwas schlecht organisiert. Es war wohl ein Ausflug geplant, aber die Pousada hatte das verschlampt oder was auch immer.

So unternehmen wir einen Spaziergang, sitzen viel herum, liegen in der Hängematte und machen erst am Nachmittag noch einen Bootsausflug auf dem See, an dem die Pousada Piuval liegt, zu einer nahegelegenen Insel mit Aussichtsturm.

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Achtung Alligator auf der Strasse.

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Unser Transport zur Bootsanlegestelle

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Am Bootssteg

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Auf „hoher See“

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Von der Anlegestelle führt dieser schmale lange Weg über den Sumpf zur Insel

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Aussichtsturm der Insel

26.03.2016

Am zweiten Tag in der Pousada Piuval legen wir wieder mit einem Spaziergang los. Diesmal geht es in ein nahegelegenes Wäldchen mit extremer Ameisendichte. Das sehen wir nicht auf den Bildern, juckt aber noch heute, wenn ich nur dran denke ;).

Gleich zu Beginn der Wanderung entdecke ich ein eigenartiges Tier am Wegesrand, halb im Wasser liegend. Kein Alligator aber zu gross für einen Leguan. Es ist eine Vibora (Drachenechse),

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Vibora (Drachenechse)

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Vibora

Die Pflanzen wachsen in allen möglichen Arten und Formen.

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Ein Gruppe Aras bewacht das Nest

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Ein Spinnenweibchen, und wenn man genau hinsieht, kann man darüber auch das kleinere Männchen entdecken.

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Wieder auf einem Aussichtsturm

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Der Wald ist voller Äffchen, hier sind zwei junge Äffchen beim Spielen. Sie lassen sich von uns nicht stören.

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Diese Feigenart hat wohl irgendwann einen anderen Baum erwürgt, bis dieser dann abgestorben ist und nur noch die Feige überblieb.

Am Nachmittag machen wir nochmal eine Ausfahrt. Am Vortag wurden zwei Jaguare in der Nähe der Pousada gesehen. Wir suchen und locken … aber leider liess sich keiner von ihnen blicken.

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Unser Guide beim Jaguarlockruf …:)

 

To be continued …