RS-u Pfannenlasagne

Also heute hab ich ein superschnelles Lasagnerezept, ein leckerer Ersatz für eine echte Lasagne mit zweierlei Sossen, hier spart man sich die Bechamelsosse. Dafür geht alles in einer Pfanne!

Das Rezept kommt vom Wochenblatt und heisst One-Pott-Lasagne. Logisch hab ich es wieder etwas abgewandelt ;o)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
750 g Hackfleisch gemischt
ein paar klein gewürfelte frische Pilze, Champignons etc.
Italenische Kräuter, oder was man frisch im Garten an Rosmarin, Thymian, Basilikum, etc. hat, ich hab auch etwas Selleriekraut rein getan.
Salz, Pfeffer
1 EL Tomatenmark
250 ml Gemüsebrühe, und/oder Rotwein
500 ml passierte Tomaten
200 g Lasagneplatten
200 g Sahne (original Creme fraiche, gibts hier aber nicht)
200 g geriebener Käse (ich hatte 100 g Emmentaler und 100 g Parmesan)

Im Prinzip kann man die Lasagne machen, wie man sie selbst gerne macht, mit mehr Gemüse (Karotten z.B.), Rotwein statt/und Brühe, etc. alles geht was schmeckt!

Zwiebel und Knoblauch würfeln, in Öl in einer Backofen geeigneten Pfanne andünsten, dann Pilze dazu, bis schön braun. Alles an den Pfannenrand schieben und das Hackfleisch anbraten. Gewürze und Tomatenmark dazu, alles zusammen vermengen und mit Brühe oder Wein ablöschen. Passierte Tomaten dazugeben und alles zum Köcheln bringen. Die Lasagneplatten ganz unter die Masse schieben, bis alle Platten verdeckt sind.

Bei geringer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen. Wenn die Lasagnenudeln gar sind, Sahne unterheben, Käse draufstreuen

Backofen bei 200 Grad Umluft oder 230 Grad Ober/Unterhitze

Lasagne dann ein paar Minuten, bis der Käse geschmolzen ist, in den Backofen geben.

Aber sowas von RS-w!!

 

 

RS-u Kaiserlicher Guglhupf

Ein Hefeguglhupf steht schon lange auf meiner To-Bake-List. Nachdem ich nun über diesen Kaiser-Guglhupf gestolpert bin, dachte ich mir, was Kaiser Franz Josef schmeckt, kann nicht schlecht sein! ;o)

Gestern hatte ich nun richtig Zeit dafür, Hefeteig geht ja nicht schnell, schnell! Und die Sonne schien – immer gut für Hefeteig, der muss ein Sonnenbad nehmen, dann geht er richtig schön auf. Das habe ich von einer Freundin gelernt, seitdem klappt bei mir jeder Hefeteig, Brasilien ist dafür ja perfekt ;o)

Teig:
1/4 l Sahne
30 g Hefe
500 g Mehl
150 g weiche Butter
180 g Zucker
6 Eidotter (jaahaa, drum schmeckt der Kuchen!)
1 Prise Salz
abgeriebene Zitronenschale

Füllung:
1 EL Zimt
50 g Rum-Rosinen

Butter und Mandelblättchen für die Form

Sahne lauwarm anwärmen, Hefe drin auflösen und einen TL Zucker dazugeben. Mehl abwiegen und in die Mitte das Hefegemisch geben und ein Dampferl machen, 20 min. warm stellen.
Butter und Zucker schaumig rühren, dann nach und nach die 6 Dotter unterrühren.
Den reifen Vorteig mit etwas Salz und der Zitronenschale zur Butter-Masse geben und alles zu einem seidigen, weichen Teig verkneten. Zugedeckt 30 bis 60 Min. ein Sonnenbad nehmen lassen.
Auf einer bemehlten Fläche zu einem halben Zentimeter dicken Rechteck ausrollen, Zimt und Rosinen (ich hatte noch einen Apfel, der weg musste, in kleinen Stückchen dazugegeben) drüber streuen und wie einen Strudl einrollen. In eine gebutterte und mit den Mandelblättchen ausgestreute Guglhupfform legen, mit etwas Butter bepinseln und nochmals ca. 1 h gehen lassen, der Teig sollte bis knapp an den Rand der Form aufgehen.

Backofen auf 180 C vorheizen und 45 bis 50 min. backen. Ev. kurz vor Schluss mit Alufolie abdecken, wenn der Kuchen zu braun wird.

Mit Puderzucker bestreuen und mit Schlagsahne servieren – mmmhhh lecker! Auf jeden Fall RS-w

RS-u gestürzter Apfelkuchen mit Nusskaramel

Mhhh, ich sags euch, ich hab grad einen sooo leckeren Apfelkuchen gemacht. Auch wenn ich dachte es wird nix – könnt ihr euch vorstellen, dass es in der Küche so kalt war, dass sich Zucker-Butter-Masse nicht mit dem Ei verbunden haben? Ich musste den Teig per Hand im warmen Wasserbad aufschlagen. Wir hatten 17 Grad!!
Das Rezept liegt auch schon ewig auf meinem Rezeptstapel. Es kommt von einer Rosenmehl Rezeptkarte.

Lauwarm mit Schlagsahne – lecker!

Ihr braucht eine geschlossene Backform, Springform ist problematisch, da der Saft der Äpfel und der Karamel, der sich mit dem Zucker daraus bildet, raustropft. (Info für mich: Rosettenform)

Teig:
150g weiche Butter
50g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Bio-Zitrone (Schalenabrieb)
4 Eier
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5 EL Milch

Belag:
100-150g gehackte Nüsse (bei mir Cashew und Haselnuss), soviel, dass der Boden der Form gut bedeckt ist.
100g Zucker
50g zerlassene Butter
3-4 mittelgroße Äpfel
Saft einer halben Zitrone

Die Backform (Ø 26 cm) mit Backpapier auslegen, den Rand fetten (ach ja, hatte ich vergessen, ging trotzdem, ich fahr den Rand sowieso immer zum Lösen mit einem Plastikspatel entlang vor dem Stürzen.) Der Kuchen wird auch nicht sehr hoch.

Nüsse in der Form verteilen, mit Zucker bestreuen und mit zerlassener Butter beträufeln. Äpfel schälen, vom Kerngehäuse befreien, in Schnitze schneiden. Mit dem Zitronensaft vermischen und auf den Nüssen verteilen.

Für den Teig Butter und Zucker schaumig rühren. Salz und Zitronenschale zugeben, nach und nach die Eier unterrühren. Zuerst Mehl mit Backpulver, dann die Milch unterrühren. Den Teig auf den Äpfeln glatt streichen.

180 C Grad, 40 – 45 Minuten

In der Form ca. 5 Minuten abkühlen lassen, dann auf eine Kuchenplatte stürzen. Nicht zu lange abkühlen lassen, da sonst der Karamel fest wird und kleben bleibt.

Und dann schnell geniessen – lauwarm wirklich super! … mit Vanilleeis?! Sahne sowieso! ;o) Auf jeden Fall RS-w!