Schnell da – schnell wieder weg…

…ist dieser leckere Kuchen, der auch noch so heisst: Schnellgebäck und kommt von einer dieser Backkarten, die mal eine Zeitlang in Umlauf waren, aus der Rubrik Sonntagskuchen :o). Ein Kuchen, der mich an meine Kindheit erinnert.

Der ist schnell gemacht und so variabel im Geschmack, dass für jeden was dabei ist.

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Zutaten:
225 g Butter
3 Eier
250 g Zucker
1 Prise Salz
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
7 EL Orangensaft (ich hab frisch gepressten genommen)

Zum Garnieren und Füllen:
Kristallzucker
1 Glas Marmelade (ich hatte Mango – Cupuacu)

Butter schmelzen und abkühlen lassen.
Eier cremig rühren und mit Zucker und Salz schaumig schlagen. Butter unterrühren. Mehl, Backpulver und Vanillezucker mischen und abwechselnd mit dem Saft zum Teig geben.

Auf gefettetes Backblech geben, 6 bis 8 min. bei 250 Grad backen.

Heissen Kuchen zur Hälfte mit Zucker bestreuen und dann abkühlen lassen. Ungezuckerte Hälfte mit der Marmelade bestreichen. Auseinanderschneiden und die gezuckerte Hälfte auf die mit Marmelade bestrichene legen. In Stücke schneiden und geniessen!

Tips:
Je nach Marmeladensorte kann die Marmelade vorher mit Rum oder anderem passenden Likör verrührt werden.
Den Saft kann man passend zur Marmelade wählen oder durch Milch ersetzen.
Ich könnte mir auch eine Nutellafüllung vorstellen ;o) Für die Länder, in denen Nutella nicht mit Gold aufgewogen wird ;o)

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Kreatives Sonntagsrätsel

Mmmhhh heute wirds lecker! :o) Wie die meisten schon erkannt haben, es handelt sich um einen

Fisch

beim letzten kreativen Sonntagsrätsel. Allerdings nicht im Aquarium sondern auf dem Küchenbrett! Und daher gibt es auch gleich unter dem neuen Rätsel ein leckeres Rezept dazu.

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Kreatives Sonntagsrätsel:
1-Blüten, 2-Troller, 3-Nachspeise, 4-Boot, 5-Windbeutel, 6-Fisch

Cioba auf dem Blech:

Fisch im Ganzen zubereiten, das, dachte ich immer, sei super schwer. Aber weit gefehlt, ich habe in der Süddeutschen eine Rezept gefunden, das hiess: Fisch, der sich selbst zubereitet – cool dachte ich, dat mut! Und habe dann, wie immer, das Rezept zu meinem umgearbeitet.

Den Fisch, ein Cioba, hab ich diesesmal ausgewählt, weil er so schön war, pink mit goldenen Punkten und einem dicken goldenen Streifen auf der Seite, jaja, ich weiss!! Leider war er nach dem Schuppen nicht mehr ganz so schön :o( Aber ich hatte echt ein Händchen dafür, es war so ein leckerer Fisch mit festem weissem Fleisch und wenigen Gräten, die eigentlich fast Rippen waren, so dick. Das ist jetzt einer meiner Lieblingsfische!

Und jetzt wirds echt einfach! Fisch schuppen und säubern lassen im Geschäft, zuhause nur noch kurz abbrausen. Die Haut ein paarmal bis aufs Fleisch einschneiden und den Fisch innen und aussen mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer einreiben und mit Olivenöl bepinseln. Ich habe dann ein Fischgewürz verwendet, dass ich ausprobieren wollte, aber ihr könnt einfach frische Kräuter, wie Rosmarin, Thymian, Oregano, Salbei, Petersilie, Knoblauch, was immer ihr zum Fisch mögt, verwenden und in die Bauchhöhle geben, zusammen mit etwas Zitronenscheiben (ich hab natürlich Limonen vom Garten verwendet ;o)

Gemüse wie Kartoffeln, Lauch, Karotten, Zwiebeln, Paprika, Mandioquinha, Knoblauch, Süsskartoffeln (alles Wurzelgemüse geht gut) putzen, schälen, in etwa gleich grosse Stücke schneiden, mit Salz, Pfeffer, Kräutern nach Belieben und Olivenöl gut vermischen. Das Gemüse auf ein Blech geben.

Im vorgeheizten Ofen bei 200° Grad braten.

Nach 10 Minuten dann erst den Fisch aufs Gemüse legen und alles für weitere 20 bis 25 min. garen. Die Zeit ist für einen ca. 400 g grossen Fisch berechnet – wenn er grösser ist, muss man die Bratzeit anpassen! Anstatt des Cioba könnt ihr gut Doraden verwenden oder was euch so schmeckt!

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Knödelauflauf

Es wird Zeit, dass es hier wiedermal ein Rezept gibt, oder?

Am Wochenende gab es bei uns einen super leckeren Knödelauflauf. Eine Kreation zwischen Auflauf und Rahmschwammerl mit Knödel…

Ich hatte noch einige Semmelknödel (Klösse für nicht Bayern! ;o) im Gefrierschrank, Übriggebliebene lassen sich nämlich hervorragend einfrieren und wieder auftauen, schmecken wie frisch gemacht! Und diese mussten endlich mal verarbeitet werden, damit wieder Platz für andere Leckereien ist.

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Knödelauflauf

8-10 Semmelknödel
250g Speck oder mehr, je nach Geschmack
1 Zwiebel
1/2 Stange Porree (Lauch) ha, hier wird bayrisch gesprochen!!!
300g Pilze oder mehr, wenn es jemand kräftiger haben will – ich hab Shitake und Champignons verwendet
Frühlingszwiebeln
Petersilie
1 Becher Sahne
1 Becher Sauerrahm (kann durch Sahne ersetzt werden)
ca. 1/2l Milch
Salz, Pfeffer, gem. Muskatnuss
200g Emmentaler, gerieben

Backofen vorheizen auf 200 C°.

Eingefrorene Knödel in kochendem Wasser auftauen und ca. 10 min. weiterkochen lassen, dann werden sie wieder schön locker. Noch heiss in Scheiben schneiden.
In einer Pfanne gewürfelten Speck auslassen und Zwiebelwürfel, Pilze in Scheiben und Lauchringe darin anbraten. Frühlingszwiebel kleingeschnitten dazu geben und Sahne/Sauerrahm einrühren. Das ganze mit Milch aufgiessen und köcheln lassen, bis der Lauch weich ist. Mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und gehackter Petersilie abschmecken. Wenn die Sosse zu dick wird, kann mit Milch weiter aufgegossen werden. Die Sosse soll flüssiger sein, damit die Knödel sie aufsaugen können.

Gefettete Auflaufform mit heissen Knödelscheiben auslegen, die Hälfte der Sosse darüber verteilen, noch eine Lage Knödelscheiben drüber und mit Rest der Sosse bedecken.
Geriebenen Emmentaler drüber und für ca. 20 min. backen. Eventuell noch 5 min. den Grill dazuschalten, damit der Käse schön knusprig wird.

Lasst es Euch schmecken!

Moqueca für 10?

Das war es nun, der Moquecakurs. Ist ja eigentlich ganz einfach aber für 10 Leute braucht man einen grossen Topf, viel von allem und auch viel Reis, gelle? 🙂

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Der Kochkurs war gut, kann wiederholt werden!

 

 

Moglus kleiner Kochkurs

So, heute lernen wir, wie man aus einem leeren Topf eine ooooberleckere Moqueca macht.

Dazu braucht man einen Topf:Moqueca01

Koriander:
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Zwiebel:
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Roten Paprika:
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Viel Knoblauch und einmal mischen:
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Kokosnussmilch:
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Dende Öl:
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Leckere Shrimp:
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Fertig:
Moqueca10
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Guten Appetit!

(es war oberlecker, und um ehrlich zu sein, gekocht hat die Trolleira, ich habe nur Fotos und Caipi gemacht)
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PROST 😉

 

Lecker Zwetschgen

…gibt es momentan beim Obsthändler. Das ist schon was besonderes hier! Normalerweise gibt es hier nur die runden riesigen Pflaumen, richtige ovale reife Zwetschgen sind hier eine Rarität und da muss man schon zugreifen, wenn man solche findet, auch wenn das Kilo bei 12 Reais liegt.

Letzte Woche hab ich die mir sogar zweimal gegönnt, da ich auch noch ein wirklich leckeres Kuchenrezept dafür gefunden hatte. Eigentlich wollte ich ja einen Zwetschgendatschi machen, vielleicht sogar einen Streuselkuchen. Aber dann fiel mir ein, dass ich noch Marzipan übrig hatte, deshalb wurde es dann ein Kuchen von einem abgewandelten Rezept aus einer alten Familie&ich-Zeitschrift. Übrigens meinte Moglu, der Kuchen sei echt lecker und das Marzipan schmeckt man gar nicht wirklich raus – er mag das nämlich nicht!
Sieht der nicht zum Anbeissen lecker aus:

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Zwetschgen-Kuchen:

800g Zwetschgen
100g Marzipan grob gerieben (den Rest der Packung kann man übrigens, schon gerieben, einfrieren!)
125g Butter
125g Zucker
3 Eier
250g Mehl
1 Pck. Backpulver
50ml Milch
1/2 Fl. Bittermandelaroma

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Marzipan mit Butter und Zucker schaumig rühren, dann Aroma einrühren. Eier einzeln dazu geben und verrühren. Mehl und Backpulver mischen und mit Milch in die Masse rühren.
Teig in gefettete 26er Springform geben und entsteinte halbierte Zwetschgen stehend hinein drücken. (man kann auch eine 28er Form nehmen, dann wird der Teig nicht so hoch und die Zwetschgen versinken nicht total im Teig, das werde ich nächstesmal ausprobieren)
Im Rezept stand 60 min. backen. Da ich einen Gasherd habe, der nur Unterhitze produziert, musste ich nach 35 bis 40 min. ein Alublech drunter legen und dann noch weitere 20-30 min. backen.

Aus dem Ofen, noch heiss, mit Kristallzucker bestreuen. Abkühlen lassen und mit lecker Schlagsahne geniessen!

 

Szegediner Gulasch, eine budapester Köchin und die ungarische Königin

Szegediner Gulasch kenn ich, seit ich denken kann und es ist eines meiner Lieblingsspeisen. Für mich gab es nie einer andere Version als die, mit frischem Weisskraut gemacht. Mit der Zeit hörte ich aber immer wieder davon, dass es mit Sauerkraut gemacht werden muss. Absolutes No-Go für mich! Und als dann auch Frau Nachbarin die Version mit Sauerkraut erwähnte, dachte ich bei mir, hm, gibt es eigentlich Sauerkraut in Ungarn??? Für mich immer ein Rätsel, woher nun diese Sauerkrautversion kommt. Im Januar nun hat Steph vom kleinen Kuriositätenladen auch eine Sauerkrautversion eingestellt. Ich dachte, naja, die Nordlichter, wissen es halt nicht besser ;o) – aber nein! Das Rezept stammt aus dem Sacher Kochbuch (Hotel Sacher, Wien!?!) MIt Sauerkraut!!! EMPÖRUNG meinerseits! Österreichisches Rezept und dann mit Sauerkraut!?!

So, jetzt musste ich natürlich der Sache auf den Grund gehen. Woher kommt das Sauerkraut in einem ungarischen Gulasch und warum kochen wir in unserer Familie das mit Weisskraut?

Nun hab ich also folgendes rausgefunden. Es gibt viele Versionen! In einer verlangt der ungarische Dichter Szekely spät abends in einem Pester Restaurant was zum Essen und bekommt nichts mehr, dann muss er wütend gesagt haben, es kann doch nicht so schwer sein, ihm noch Gulasch und eine Portion Sauerkraut aufzuwärmen.Das wird ihm serviert, mit einem Klacks Sauerrahm. Das Szegediner Gulasch ist geboren und nach seinem Erfinder benannt.
Bei Wikipedia ist es ähnlich, aber mit dem Hinweiss, das Gericht kann nicht ungarisch sein, da es Schweinefleisch verwendet und das nicht typisch für Ungarn wäre.

Doch nun zu unserer Familienversion!
Meine Oma war Köchin in Budapest. Sie hat dieses Gericht mit in unsere Familie gebracht und erzählte immer diese Geschichte:
Die ungarische Königin Elisabeth, besser bekannt unter dem Namen Kaiserin Sisi von Österreich, hatte ein Schloss in Ungarn in der Nähe von Budapest, das sie oft besuchte. Wieder einmal mit ihrem ganzen Gefolge dort angekommen, sah sich ihre Köchin vor die Tatsache gestellt, dass Küche und Keller nicht aufgefüllt waren und bis auf ein paar Köpfe Weisskraut alles leer war. Fleisch liess sich wohl in der Umgebung auftreiben und so erfand Kaiserin Sisi´s Köchin das Szegediner Gulasch.

Also, ganz ehrlich? Mir schmeckt die Version der Kaiserin wirklich besser und die Geschichte ist doch auch viel netter, als die vom wütenden Dichter im Restaurant, oder? ;o)

Szegediner Gulasch – mit Weisskraut!

1 – 1 1/2 Köpfe Weisskraut
1 kg Schweineschulter (gut durchwachsen und mit Haut) in grosse Würfel geschnitten
1 Zwiebel klein gewürfelt
etwas Mehl
Wasser
Salz, Pfeffer
süsser Paprika (Rosenpaprika)
Kümmel
Sahne
Essig

Das Fleisch wird mit Zwiebelwürfel im Fett angebräunt, eine 3/4 Stunde gedünstet (ev. etwas Wasser zugiessen). Dann mit Mehl gestaubt, gesalzen und gepfeffert. Dann kommt der Paprika dazu (nach Geschmack, ich habe so ca. 2-3 Teelöffel reingegeben).Danach wird mit 1 Tasse Wasser aufgegossen.

Das kleingeschnittene Kraut (meine Mama war mit der Dicke der Krautstreifen nicht zufrieden, ich hätte es dünner hobeln müssen. Da ich aber gerne etwas mehr Biss im Kraut habe, darf es bei mir dicker sein.) wird nach und nach dazugegeben. Umrühren, bis das Kraut alles in den Topf passt und gut runtergekocht ist.
Kümmel nach Geschmack dazu (bei uns eher mehr als weniger!) und zugedeckt wieder ca. eine 3/4 Stunde köcheln lassen. Des öfteren nachschauen, ob noch genug Flüssigkeit am Boden ist, damit nichts anbrennt, eventuell etwas Wasser zugeben, umrühren.
Zum Schluss mit etwas Essig und Sahne, nach Geschmack (darf schon ein Becher voll sein), abschmecken.

Bei uns gibts das Szegediner Gulasch mit einer Scheibe frischem knusprigen Brot:

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Pasta selbstgemacht

gab es heute!

Die Nudelmaschine liegt ja schon lange sehr unbenutzt rum, also wurde es höchste Zeit, mal wieder leckere Pasta selber zu machen.

300g Mehl, 3 Eier und ein EL Olivenöl.

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Walzen bis Stärke 6 und dann den Tagliatelle-Aufsatz:

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Dazu gibt es Sugo aus Knoblauch, Zwiebeln, Tomatenmark, Tomatenpüree mit angebratenen Zucchini und Basilikum.

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War wieder mal sehhhhr lecker!

 

Wieder mal Schwein gehabt

Ja, Schwein gab es wieder, und zwar wieder das 6 (sechs) Stunden lang im Bratrohr gebrutzelte und anschliessend zerpflückte Schwein.

Das ganze Haus riecht unerträglich an diesen Tagen, unerträglich gut! Bereits zum Frühstück, nach dem Brötchen auftauen, wurde der Braten in die Röhre geschoben, sozusagen! Mit original Chipotle Sosse (fast schon unerträglich scharf) viel Zwiebeln und 2 Dosen Bier!

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Zirka 6 Stunden später, also am frühen Nachmittag, von der höllisch scharfen Sosse befreit und ordentlich zerpflückt sieht das ganze dann SO aus:

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und das kann man draus machen:

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GENIAL lecker!

Es ist auch noch genügend übrig, für Nachbarn, Freunde etc, das Teil hatte ca 3,5 kg bevor es in den Ofen ging!

Jetzt schnell weg hier, muss ja keiner wissen, dass ich mich schon wieder hier breit mache!

 

M wie Mal-was-anderes

Leider ist das C wie Cola-Schwein schon vorbei und ich wollte unbedingt dieses Rezept ausprobieren, drum gibts heute M wie Mal-was-anderes für Frau Waldspechts Küchen-ABC und das Marmeladenrezept, dass ich eigentlich posten wollte, gibts ein andermal!

Barbara, die immer den Freitags-Füller zur Verfügung stellt, hat mal auf das Cola-Schwein oder Dr. Pepper shredded Pork von Pioneer Woman hingewiesen und das fand ich so spannend, dass ich das unbedingt auch machen musste.

Also, 3 kg Schweineschulter (ohne Haut) beim Schweinemetzger (ja, wir haben einen, der hat sich nur auf Schweinefleisch spezialisiert!) gekauft und heute in aller Herrgottsfrüh (um halb 8 war es schon im Ofen!!) hergerichtet! Schulter salzen und pfeffern, in einen Bratentopf mit Deckel auf geviertelte Zwiebeln legen. Pioneer Woman gibt nun eine Dose Chipotle Peppers In Adobo Sauce drüber, die gibts hier nicht, drum hab ich ein paar Löffel Chilimus und eine halbe Flasche Chipotle Tabascosauce drauf gegeben. Nun zwei Dosen Cola, ja, richtig gelesen, Cola! Eigentlich wären es zwei Dosen Dr. Pepper, aber die gibts hier auch nicht und Guarana wollte ich nun wirklich nicht nehmen. Das Rezept geistert übrigens auch mit Cola durchs Internet. Noch 2 TL brauner Zucker, umrühren und zugedeckt in den Backofen bei 150 Grad C für 6,5 Stunden. Ja, genau! 6,5 Stunden.

Bei meinem Gasherd kein grosses Energieproblem, ausserdem haben wir Winter und keine Heizung, da ist es grad gut, wenn man mal alternativ einheizen kann! ;o)

Danach das Fleisch aus der Sosse nehmen und mit zwei Gabeln in Fasern zerreissen. Das geht wunderbar, das Fleisch ist jetzt zart und super weich. Dann alles wieder zurück in die entfettete Sosse und geniessen. Das hält sich im Kühlschrank für Tage. Mal aufs Brot, mal als Wrap, in den Salat, in die Pfanne mit Gemüse rösten, mal warm, mal kalt, den Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Ein einfaches und schnelles Essen für Zwischendurch oder als volle Mahlzeit.

Bei mir gab es das als Burger:

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Leckerer Braten:

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Geschredderte Herrlichkeit:

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Das ganze ist so lecker, dass ich mir überlege, eine bayrische Version draus zu machen. Statt Cola mit dunklem Bier und statt der scharfen Sosse Kümmel und Knoblauch. Dann mit Essiggurken und Emmentaler aufs Brötchen… Ach, da fällt mir schon noch einiges dazu ein! ;o)

Guten Appetit!

Nachtrag: Ich hab eine Version mit der Chipotle Peppers in Adobo Sauce gemacht, nachdem ich sie in einer Import-Abteilung im Supermarkt gefunden hatte. Ich sage nur: Vorsicht super scharf! Die Dose ist klein, aber oho. Die Sosse war nur löffelchenweise zu verwenden, das Fleisch darin zu servieren wäre viel zu scharf gewesen.