RS-u Polnischer Apfelkuchen

Mamas Rezeptesammlung ist legendär und als ich jetzt zu Besuch war und auf der Suche nach einem bestimmten Rezept, bin ich auf diesen polnischen Apfelkuchen gestossen. Ich habe ihn dann bei nächster Gelegenheit hier gebacken. Ein sozusagen eingeschmuggelter RS-u. Aber das Einschmuggeln hat sich definitiv gelohnt, der ist so lecker, dass er auf jeden Fall im RS-w landet. Die Baiserhaube hat die Konsistenz von Macarons, schön knusprig und bleibt auch so bis zum nächsten Tag.
Anmerkung an mich: die halbe Rezeptmenge mit 2 Eiern reicht für die grössere Backform statt dem Blech!

Teig:

200 g Butter
1 Tasse Zucker
1 P. Vanillezucker
3 Eigelb
4 EL Milch
1/2 Tasse Stärkemehl
3 Tassen Mehl
3 gestr. TL Backpulver

Belag:

500 g säuerliche Äpfel
abgeriebene Zitronenschale und Zitronensaft
1 gestr. TL Zimt
1 Msp. gem. Nelken
1 1/2 Tassen Rosinen
3 EL Rum

Guss:

3 Eiweiss
1 geh. Tasse Zucker
40 g gehackte Mandeln (Cashew)
2 P Vanillezucker

Rührteig herstellen (Zucker und Butter gut schaumig rühren! Etwas Rum von den Rosinen mit in den Teig geben), auf ein gefettetes Backblech streichen. Die Äpfel schälen und klein schneiden. Mit der Zitronenschale, etwas Saft, den Gewürzen und den in Rum eingeweichten Rosinen mischen, gleichmässig auf den Teig verteilen.

200 C Grad, 20 Minuten vorbacken.

Inzwischen Eiweiss mit Zucker sehr steif  schlagen. Mandeln und Vanillezucker unterheben. Auf den vorgebackenen Kuchen streichen und weitere 20 Minuten backen.

 

RS-u Pfannenlasagne

Also heute hab ich ein superschnelles Lasagnerezept, ein leckerer Ersatz für eine echte Lasagne mit zweierlei Sossen, hier spart man sich die Bechamelsosse. Dafür geht alles in einer Pfanne!

Das Rezept kommt vom Wochenblatt und heisst One-Pott-Lasagne. Logisch hab ich es wieder etwas abgewandelt ;o)

Zutaten:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
750 g Hackfleisch gemischt
ein paar klein gewürfelte frische Pilze, Champignons etc.
Italenische Kräuter, oder was man frisch im Garten an Rosmarin, Thymian, Basilikum, etc. hat, ich hab auch etwas Selleriekraut rein getan.
Salz, Pfeffer
1 EL Tomatenmark
250 ml Gemüsebrühe, und/oder Rotwein
500 ml passierte Tomaten
200 g Lasagneplatten
200 g Sahne (original Creme fraiche, gibts hier aber nicht)
200 g geriebener Käse (ich hatte 100 g Emmentaler und 100 g Parmesan)

Im Prinzip kann man die Lasagne machen, wie man sie selbst gerne macht, mit mehr Gemüse (Karotten z.B.), Rotwein statt/und Brühe, etc. alles geht was schmeckt!

Zwiebel und Knoblauch würfeln, in Öl in einer Backofen geeigneten Pfanne andünsten, dann Pilze dazu, bis schön braun. Alles an den Pfannenrand schieben und das Hackfleisch anbraten. Gewürze und Tomatenmark dazu, alles zusammen vermengen und mit Brühe oder Wein ablöschen. Passierte Tomaten dazugeben und alles zum Köcheln bringen. Die Lasagneplatten ganz unter die Masse schieben, bis alle Platten verdeckt sind.

Bei geringer Hitze ca. 20 Min. köcheln lassen. Wenn die Lasagnenudeln gar sind, Sahne unterheben, Käse draufstreuen

Backofen bei 200 Grad Umluft oder 230 Grad Ober/Unterhitze

Lasagne dann ein paar Minuten, bis der Käse geschmolzen ist, in den Backofen geben.

Aber sowas von RS-w!!

 

 

RS-u Kaiserlicher Guglhupf

Ein Hefeguglhupf steht schon lange auf meiner To-Bake-List. Nachdem ich nun über diesen Kaiser-Guglhupf gestolpert bin, dachte ich mir, was Kaiser Franz Josef schmeckt, kann nicht schlecht sein! ;o)

Gestern hatte ich nun richtig Zeit dafür, Hefeteig geht ja nicht schnell, schnell! Und die Sonne schien – immer gut für Hefeteig, der muss ein Sonnenbad nehmen, dann geht er richtig schön auf. Das habe ich von einer Freundin gelernt, seitdem klappt bei mir jeder Hefeteig, Brasilien ist dafür ja perfekt ;o)

Teig:
1/4 l Sahne
30 g Hefe
500 g Mehl
150 g weiche Butter
180 g Zucker
6 Eidotter (jaahaa, drum schmeckt der Kuchen!)
1 Prise Salz
abgeriebene Zitronenschale

Füllung:
1 EL Zimt
50 g Rum-Rosinen

Butter und Mandelblättchen für die Form

Sahne lauwarm anwärmen, Hefe drin auflösen und einen TL Zucker dazugeben. Mehl abwiegen und in die Mitte das Hefegemisch geben und ein Dampferl machen, 20 min. warm stellen.
Butter und Zucker schaumig rühren, dann nach und nach die 6 Dotter unterrühren.
Den reifen Vorteig mit etwas Salz und der Zitronenschale zur Butter-Masse geben und alles zu einem seidigen, weichen Teig verkneten. Zugedeckt 30 bis 60 Min. ein Sonnenbad nehmen lassen.
Auf einer bemehlten Fläche zu einem halben Zentimeter dicken Rechteck ausrollen, Zimt und Rosinen (ich hatte noch einen Apfel, der weg musste, in kleinen Stückchen dazugegeben) drüber streuen und wie einen Strudl einrollen. In eine gebutterte und mit den Mandelblättchen ausgestreute Guglhupfform legen, mit etwas Butter bepinseln und nochmals ca. 1 h gehen lassen, der Teig sollte bis knapp an den Rand der Form aufgehen.

Backofen auf 180 C vorheizen und 45 bis 50 min. backen. Ev. kurz vor Schluss mit Alufolie abdecken, wenn der Kuchen zu braun wird.

Mit Puderzucker bestreuen und mit Schlagsahne servieren – mmmhhh lecker! Auf jeden Fall RS-w