Moglu zieht einen Papayabaum (erste Ernte)

Fast zwei Jahre hat es gedauert, vom Januar 2014 bis Ende November 2015, und man muss ja auch sagen „der Weg war das Ziel“ aber letzendlich sind wir froh, dass es auch zur Ernte gereicht hat.

Ich denke mal, in einem industriellen Betrieb dauert es von der Aussaat bis zur Ernte nicht einmal ein Jahr, aber wir hatten ja auch mit Mast- bzw Stammbruch zu kämpfen, mit Trockenheit usw.

Hier sind sie also, die ersten gelben Früchtchen:

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Bis bald, Euer Moglu

Moglu zieht einen Papayabaum (es grünt so grün … oder weiss)

Zwei Wochen sind vergangen seit dem letzten Update und die Knospen fangen an zu blühen:

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Am 4.4.2015

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4.4.2015

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6.4.2015: Männlein, Weiblein oder beides? Ich habe immer noch keine Ahnung.

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6.4.2015

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11.4.2015: Ob hier schon eine kleine Papaya heranwächst?

Ich hoffe, in zwei Wochen wissen wir mehr 🙂
Bis dann, Euer Moglu

Moglu zieht einen Papayabaum (Sexagem dos mamoeiros – Geschlechterbestimmung der Papaya)

Die Blüten sind da!

Nach ca 14 Monaten und einer Woche sind sie nun endlich da, die ersten Blüten. Das sollte normalerweise nur etwa vier Monate dauern, aber ich mache halt auch keine tägliche Bewässerung und Dünger etc.

Also, bei Papayabäumen bzw -blüten gibt es drei Geschlechter:

  • Männlich, die kann man eigentlich zu nichts gebrauchen, ausser um die weiblichen Blüten zu bestäuben. Die männlichen Papyabäume geben auch Früchte, die jedoch klein und qualitativ minderwertig sein sollen.
  • Weiblich, die brauchen die männlichen Pflanzen (ca eine männliche je 10 weibliche Pflanzen) zum Befruchten, sie geben rundliche Früchte, welche essbar sind, aber nicht kommerzialisierbar, da sie wenig Fruchtfleisch haben.
  • Hermaphroditen, die beide Geschlechter in sich tragen und sich selbst bestäuben. Diese ergeben dann auch die besten Papayas, welche man in den Läden findet.

Na, was haben wir? Ich schwanke noch zwischen Weibchen und Hermaphrodit. Liest hier ein Biologe mit?
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Am Stamm sieht man die Blütenansätze.

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Hier etwas besser erkennbar.

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Nahaufnahme einer Blüte.

 

Für Tipps und Meinungen immer dankbar
Euer Moglu

 

Moglu zieht einen Papayabaum (1 Jahr, 2 Monate)

Am 19. Januar 2014 gab es den ersten Eintrag zum Thema „Moglu zieht einen Papayabaum“. Damals fingen gerade die ersten Papayakerne an zu keimen und keinem war klar, wie lange diese Keimlinge benötigen, um zu wachsen und ob das überhaupt klappen würde. Das ganze sah damals so aus:IMG_5215_papaya_klein

Mittlerweile sind fast 14 Monate vergangen, einige Planzen wuchsen besser, einige weniger gut. Es gab auch Schäden, ein Plänzchen wurde durch ein herabfallendes Palmenblatt „geköpft“. So sah das Plänzchen im August 2014 aus, ein Jammer!

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Wer hätte je gedacht, dass gerade DIESES Pflänzchen sich erholt, neben der Bruchstelle neu austreibt und zum ganzen Stolz des Papayaprojekts wird! Dieses Pflänzchen am 15. März 2015:

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Über ZWEI METER hat unser Papayabaum, ja es ist ein Baum mittlerweile! Und ich hoffe auf die erste Ernte in 2015 🙂

P.S. Auch das Pflänzchen für die Frau Nachbarin gibt es noch, im Topf, kleiner, aber auch dieses wächst und gedeiht:

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Bis zu den nächsten Infos zum Papayaprojekt, hoffentlich dann mit den ersten Früchten!

Euer Moglu!

Gärtnern und Bloggen

Sunny von Always-sunny hat ein kleines Gartenprojekt ins Leben gerufen, Gärtnern und Bloggen. Die Teilnehmer versuchen sich im Anbau von Kartoffeln, Mangos, Avocados und Granatäpfeln. Da ich zufällig zeitgleich auch versucht hab, Kartoffeln hier anzubauen, hab ich mir Sunnys Tips zu Herzen genommen. Da ich im Garten aber auch Mango- und Granatapfelbäume habe, musste ich natürlich meinen Senf dazu abgeben!!

Sagen wir es mal so: Meine Kartoffelausbeute bleibt kläglich – ihr habt gewonnen!!

Aber gegen meine Granatapfelernte und meinen Mangobaum könnt ihr einfach nicht anstinken!!! ;o)

Aber seht selbst, hier kommen die Bilder!
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Damit ihr einen Vergleich habt, der kleine Minikartoffel links vorne hat ungefähr einen halben Zentimeter Durchmesser!! – Ja ich weiss, kläglich, kläglich…

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Ich gebs zu, der Mangobaum ist etwas klein – ich hab ihn gestutzt, da sonst die Ernte so schwierig wird…

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Unsere Bananen haben zwar Früchte, aber durch die Dürre – wir können auch nicht Garten giessen – leiden die Pflanzen gewaltig und die Ernte ist echt dürftig.

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Das hier sind von links nach rechts – Limao Taiti (Limette) – Limao gravo (eine runde, gelbliche Limette) – ein Orangenbaum.

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Noch ein Limettenbaum, den haben wir vor 2 Jahren angebaut, der blühte heuer endlich, hat Früchte und blüht schon wieder.

 

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Unsere Maracuja im Vordergrund, wir hoffen, dass wir wieder viele Früchte bekommen, momentan blüht sie fleissig.

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Und das ist ein Pflänzchen aus Moglus Papayazucht – da dauert es wohl noch ein bisschen, bis wir die ersten Früchte ernten werden…

Moglu zieht einen Papayabaum (Woche 28)

Zwischenbericht:
Nein, wir können noch keine Papayas ernten.  Hier mal eine Übersicht über die Papayabäume in freier Wildbahn.

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Die Papayapflanze links, angepflanzt neben der Maracuja, auf der Katzenseite, entwickelt sich vielversprechend, aber langsam.
Die mittige Papayapflanze auf der Chicoseite sieht ziemlich zerstört aus, entweder von einem herabfallenden Palmblatt geköpft oder von Heuschrecken abgefressen (fressen Katzen Papayabäume?).
Die rechte Papayapflanze, ebenfalls auf der Chicoseite, hat sich am besten entwickelt. Dort erwarte ich bald (1 Jahr?) die erste Ernte!

Nun zu einem anderen Fall. Die Papayapflanze für unsere Frau Nachbarin. Aufgrund schlechter Entwicklungsfortschritte musste eine Umpflanzung erfolgen. Ich hoffe, das neue Ambiente bekommt ihr gut und sie erholt sich rasch und wächst nun auch endlich erwartungsgemäß:
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Bis zum nächsten Bericht und ein schönes Wochenende!

 

Moglu zieht einen Papayabaum (Woche 22)

Vor lauter Scham habe ich es nun seit fünf Wochen versäumt, Neuigkeiten über den Papayanachwuchs hier einzustellen.

Scham werdet Ihr Euch denken? Warum denn Scham? Nun ja, im Grossen und Ganzen wachsen und gedeihen die Papayabäumchen ja ganz ordentlich. Nur gibt es ein kleines widerspenstiges Papayabäumchen, das will ganz und gar nicht gross werden.

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Nun denke ich mir aber – vielleicht will es ja wirklich nicht wachsen? Vielleicht will es ja das Wachstum hinauszögern, um der Frau Nachbarin die Möglichkeit zu geben, hier vorbeizukommen und dem Pflänzchen zu sagen: „Komm mit! Ich planze dich bei mir ein!“

Mit dieser Schlussfolgerung habe ich auch wieder Abstand vom Gedanken genommen, das Terrakotta-Nachbarin-Papayapflänzchen in einen der freigewordenen Töpfe umzupflanzen. Nimm dir die Zeit und wachse einfach langsam, kleines Terrakotta-Nachbarin-Papayapflänzchen.

Nun wird sich der interessierte Leser sicher fragen: Freigewordene Töpfe? Was ist denn los? Ja, drei der übrigen Papayabäumchen haben die notwendige Grösse erreicht und wurden nun dem harten Leben in freier Natur ausgesetzt.

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Mehr darüber in Kürze, spätestens nach der ersten Papayaernte!

Wie immer grüsst Euch euer Moglu!

P.S. danke für den Tipp an Trolleira, die Fressalien sind gut hier angekommen!

Moglu zieht einen Papayabaum (Woche 17)

Gut, ich gebe es zu, ich war nachlässig.

Aber warum wohl? Der Papayabaum, den sich die Frau Nachbarin ausgesucht hat wächst nicht!!! Warum den das? Alle wachsen und gedeihen nur dieser, der stärkste von allen war, quasi der Darwin unter den Papayabäumen, der hat auf Stillstand geschaltet!

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Zum Vergleich, links der Frau Nachbarin Terrakotta Musterpapayabaum, und rechts ein weniger entwickeltes Pflänzchem, dem ich noch eine Chance als Reservepapaya gab – und NUN!!

Ich verspreche, ich gebe mein bestes, um auch Terrakottatopfbäume gross zu ziehen. Vielleicht lässt er sich ja auch nur Zeit und wartet auf ein wenig nachbarliche Zusprache. Wir werden es weiter verfolgen, in diesem Blog.

Schöne Woche noch
Euer Moglu