Moglu on the ROAD (17. Teil)

Mittwoch 31.12.2014

Silvester. Nach drei Tagen faul am Strand liegen wollen wir heute aber wieder was unternehmen.

Seit wir den Trip mit dem Troller nach Bahia geplant hatten und die Strecke ungefähr feststand hatte ich mir überlegt, ob wir eventuell einen Stopp in der Strandbar von Kathrin und Thommy einlegen könnten, den beiden verrückten Aussteigern von VOX „Goodbye Deutschland“. Nun ist der Weg von Santo André nach Canavieiras, wo die Strandbar der beiden ist, durch verschieden Flussdeltas des Rio Jequitinhonha und des Rio Salsa getrennt, so dass der Landweg, der die Bucht umfährt mehr als 200 km lang ist.

Wie wir jedoch nun in den letzten Tagen von unserem Pousadawirt und auch unseren Freunden erfahren konnten, kann man mit dem Auto zirka 50 km bis Belmonte fahren und von dort mit einem Boot durch das Fluss und Mangrovengewirr bis Carnavieiras weiterkommen. Bira, unser Bootsführer wurde uns auch empfohlen, gleich angerufen und so waren wir für Silvestervormittag schon verplant.

Dummerweise war am Mittag, bevor wir an der Strandbar der Beiden ankamen, der Akku meines Fotoapparates leer und ich Dödel habe irgendwann die Handyfotos gelöscht, weil ich dachte, sie schon kopiert zu haben.

Also, viele Fotos von unterwegs, keine von der Strandbar (eines von aussen). Vielleicht haben ja unsere Freunde ein paar Bilder gemacht und ich kann diese noch nachträglich einstellen.

Unser Auto sicher in Belmonte am Strassenrand geparkt:
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Rein geht es in den ersten Fluss, Palme links:
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Palme von rechts:
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Vogelnester über uns:
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Es kommen auch Transportboote entgegen
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Ein wenig sehen wir schon die Mangroven, auf der Rückfahrt werden wir tief in den Mangrovenwald eindringen.
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Ein Insel, auf der die Reiher und andere Vögel ihre Brutstätten haben
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Ist er nicht fluffig, sieht aus wie gerade geschlüpft
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An der Mündung des Rio Pardo ins Meer gibt es eine Sandbank, strahlend weisser Sand, flaches Meer, genial!
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Und weiter mit dem Boot nach Carnavieiras:
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Carnavieiras hat einen schönen historischen Stadtkern, aber viel los ist hier nicht. Naja, Silvester Vormittag.

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Mit dem Taxi kommen wir zur Strandbar von Kathrin und Thommy. Wie gesagt, Batterie leer, Handy gelöscht. Das ist das einzige Foto, das wir noch gefunden haben: Die Strandbar vom Strand aus fotografiert :)

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Vom Rückweg durch die Mangroven gibt es noch Handyfotos, das war echt ein klasse Erlebnis, kann aber abhänging von den Gezeiten nur zu einer gewissen Zeit am Tag gemacht werden.

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Hier ist auch nochmal das Video unseres Silversterausflugs!

P.S.: Kathrin und Thommy sind wohl seit April nicht mehr in Brasilien und die Strandbar steht zum Verkauf …

 

 

Moglu on the ROAD (16. Teil)

Sonntag, 28.12. – Dienstag, 30.12.2014

Drei Tage Strand, faulenzen und eigentlich nichts tun, ausser ab und zu die Fähre zu benutzen, um an einen anderen Strand zu kommen.

Ein sehr schöner Tag war der Montag, an dem wir uns an der Praia Coroa Vermelha (Strand der roten Krone) trafen.

Hier ein paar Impressionen:

Wie immer: Einreihen auf der Fähre:
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Abfahrt von der Fähre runter:
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Noch immer war die Stadt von Deutschland angetan (die Deutsche Mannschaft hatte ihre Basis in Santo André/Santa Cruz Cabralía). Die Strompfosten noch in Schwarz-Rot-Gold.
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Am Strand erzählte uns eine Indianer, der Schmuck verkaufte, dass er ganz begeistert vom deutschen Team war, dass sie sein Dorf besucht hätten und am Strand absolut offen und zugänglich waren. Das hat man zwar auch im Fernsehen so gehört, aber ich dachte eher, dass das mehr eine Medienkampagne war, es war aber scheinbar wirklich so.

Köstlichkeiten am Strand:
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Die Praia Coroa Vermelha heisst deshalb so, weil bei Ebbe ein Ring aus Korallen freigelgt wird, der den Strand wie eine Sichel umschliesst. Die grossen Wanderung der Strandbesucher beginnt:

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Und wenn das Datennetz auf der Sandbank funktioniert, kann man die Bilder gleich bei Facebook einstellen :)
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Am Ende jeden Tages, der Rückweg über die Fähre. Wir fühlen uns fast schon wie ein Teil vom Team ;)
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Moglu on the ROAD (15. Teil)

Samstag, 27.12.2014

Bereits nachts werden wir geweckt, irgendwo in der Nähe ist eine Party und gegen vier Uhr morgens wird noch mal richtig Dampf gemacht. Das erinnert irgendwie an unsere pubertären Partys, wenn alle betrunken waren (sorry, waren wir natürlich nie :) ), wurde es nochmal richtig laut … lange ist’s her. Nun gut, so kommen wir zumindest zu einem einmaligen Sonnenaufgangserlebnis von unserer Aussichtsplattform aus.

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Heute wollen wir die Strände südlich von Santo Andre erkunden. Dazu müssen wir zwei Fähren benutzen, von Santo André nach Santa Cruz Cabrália und später von Porto Seguro nach Arrajal D’Ajuda. Die erste Fähre von Santo Andre nach Santa Cruz Cabrália erwarte ich mit viel Neugier und Vorfreude. Wie oft haben wir die Fussball Nationalmannschaft auf dieser Fähre gesehen, wenn sie nach Porto Seguro zum Flughafen mussten, zum Beispiel um nach Belo Horizonte zu fliegen und dort ein lockeres 7:1 hinzulegen :) .

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Unsere Freunde hatten ja in Santo Andre kein Hotel mehr gefunden und so holen wir sie unterwegs in Porto Seguro ab. Bereits vom Stadtrand stehen wir bis zum Hotel der Beiden und die Warteschlange zur Fähre nach Arrajal ist kilometerlang. So entscheiden wir uns die Bucht zu umgehen und auf der Strasse durchs Landesinnere nach Trancoso zu fahren.

Wenige Tage vor Silvester ist hier bereits überall Party, nur die Strände auf unserer Seite – Santo Andre – waren ruhig. Auch bei der Einfahrt nach Trancoso über den Landweg gab es viel Stau und nur mit viel Glück finden wir einen bzw zwei Parkplätze und einen Tisch bei einer Barraca.

Brasilianer lieben das Meer, eigentlich lieben sie mehr den Strand als das Wasser und ganz wichtig: Am Strand muss eine Barraca sein, mit Bier, Caipirinha und leckerem Essen. Nur wenn es wirklich unerträglich heiss geworden ist, kann man mal ins Wasser gehen, ansonsten döst und schwätzt man am Strand, isst und trinkt.

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Trancoso ist eigenlich bekannt als idyllisches früheres Fischer-, dann Hippie- und Aussteigerdorf, aber der Tourismus hat in den letzten Jahren alles überrollt. Nach ein paar Stunden am Strand von Trancoso wollen wir weiter und auf dem Rückweg noch nach Arrajal D’Ajuda – eine Erdstrasse dient uns als Abkürzung, von Strand zu Strand sozusagen.

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Wir waren vor etwa 10 Jahren schon einmal in Arrajal, wo es damals noch sehr ruhig war und unser Hotel war damals an diesem Strand das einzige direkt am Wasser. Heute sah auch Arrajal aus wie eine einzige Partymeile –  gut, das bevorstehende Silvester trägt natürlich auch zu den Menschenmassen bei. Da wir jedoch erst gegen 17 Uhr dort ankamen wurde es schon sichtlich leerer.

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Wir machen einen Strandspaziergang, Bier bekommen wir keins mehr, weil die Barracas am Strand um 17 Uhr dicht machen. Über die Fähre geht es anschliessend zurück nach Porto Seguro und durch Santa Cruz Cabrália zur zweiten Fähre, mit der wir nach Santo Andre übersetzen. Auf der Überfahrt bekommen wir einen spektakulären Sonnenuntergang geliefert, klasse!

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In unserem Hotel sind mittlerweile noch andere Bekannte unserer Freunde eingetroffen, die ein Haus hier haben und mit denen wir Silvester feiern werden. Alle zusammen treffen wir uns am Abend noch auf eine Caipi in der Caipi-Bar!