Moglu on the ROAD: Chapadas + Praias (7. Teil)

 Freitag, 19.12.2015

So, nun sind wir also zu viert. Und der Tag beginnt wettermässig so wie die letzten Tage. Nein, eigentlich schlechter, mittlerweile regnet es.

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Da wir aber schon gelernt haben, wie das Wetter hier funktioniert, beschliessen wir trotzdem in Richtung Park zu fahren in der Hoffnung, dass es dort besseres Wetter hat.
Irgendwie haben wir am Vortag den heutigen Zielort ins Navi eingegeben und hatten im Kopf, dass wir ja den Vormittag verplempern können, es wird dann so 3-4 Stunden Fahrt am Ende des Tages geben. Niemand hat auf unseren im voraus erstellten Plan geschaut, dort stand es ganz genau: „Alto Paraiso de Goias – Barreiras: 490 km – 7:09 Stunden“ (laut Google maps).

Also erstmal ins Vale Dourado, ins goldene Tal. Das Wetter ist hier besser  als in Alto Paraiso. Ein Plausch mit dem Eigentümer der Fazenda, der uns viel zu sagen hat. Anscheinend ist es hier recht einsam und er nutzt es aus, wenn er die Gelegenheit bekommt, jemandem seine Geschichte zu erzählen. Insgesamt gibt es im Vale (Tal) vier Wasserfälle: Aliança, Guardião, Altar und Gruta, einen davon lassen wir weg, da er zu abgelegen ist, aber die anderen drei sehen wir uns auf einer herrlichen kurzen Wanderung an.

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Der Weg zur Fazenda

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Die Bauten werden wieder esoterischer.
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Cachoeira Aliança

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Cachoeira Gruta.

Jetzt müssen wir aber weiter. Gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Weg in Richtung Barreiras, der uns durch drei Staaten führt: Wir fahren los in Goiás, durchqueren den südlichen Teil Tocantins und kommen dann nach Bahia.

Die Landschaft ist unglaublich, grüne Täler, Berge, die Fotos können das bei weitem nicht wiedergeben. Besonders die Strecke durch Tocantins war  unglaublich schön. Und auch die Strassen waren (zumindest am Anfang) gut, besser als erwartet, auch im armen Staat Tocantins.

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Durch Tocantins

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Wälder und Gebirge im Hintergrund

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Ein Tankstopp in Tocantins, kurz vor der Grenze zu Bahia.Es ist mittlerweile 17 Uhr.

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Herrliches Licht und der Blick auf die Tafelberge.

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Noch diesen Anstieg, jeden Moment müssen wir nach Bahia kommen. Etwa 80 km vom Tankstopp bis zur ersten Stadt in Bahia, Prefeitura Minucipal Luiz Eduardo Magalhaes.

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Und die Strasse ändert sich! Die hervorragende Asphaltstrasse wird zum tiefen Sand.

Gut, dass wir beide den Troller haben. Unser ursprünglicher Plan war es, eventuell noch Freunde mit dem Hyundai IX35 mitzunehmen. Hier hätten wir keine Chance gehabt.

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IMG_7020Fun pur mit den Trollern.

Das sind leider die letzten Bilder des heutigen Tages. Die Überschwemmungen wurden mehr, und es wurde allmählich dunkel. Dank unserer Autos haben wir die 80 km geschafft. Die Strasse, die hier noch einigermassen fest aussieht, wurde zum Matsch und Schlamm. Kurz vor der Stadt Luiz Eduardo Magalhaes kamen wir wieder auf Asphalt, es war mittlerweile schon gegen 20 oder 21 Uhr. Ein Autotransporter kam vom Asphalt ab und rutschte in den Schlamm und hing fest, es war ein Chaos.

Todmüde aber glücklich, dass alles gut ging kamen wir spät in Barreiras an. Ein geniales Abenteuer, aber ich sah uns schon unterwegs im Auto übernachten. Wäre ja auch kein grosses Problem gewesen – Essen und Trinken hatten wir genug an Board.