Europa – hop on-hop off! – 2-

Unsere kleine Belgienrundreise ist schon wieder vorbei, von Brüssel aus sind wir Montag mit dem Mietwagen Richtung Brügge gefahren. Auf dem Weg dorthin haben wir uns Gent angesehen, eine wunderschöne mittelalterliche Stadt, die wir zu Fuss bei strahlendem Sonnenschein abgelaufen sind. Gegen Mittag sind wir weiter nach Brügge gefahren, das Wetter hat sich zugezogen. Die Stadt hat auch einen mittelalterlichen Kern, alle Häuser sind klein und schnuckelig, allerdings finde ich, wirken sie auch trist und geduckt, im Gegensatz zu Gent. Dort waren die Häuser etwas höher und breitere Strassen, dadurch wirkte alles viel offener und freizügiger. In Brügge, alles eng und verwinkelt und durch die Backsteinhäuser dunkel, was das Wetter, es wurde immer schwärzer und dunkler, noch verstärkte.
Die erste Entäuschung kam, als wir zum Kant Centrum kamen, eigentlich ein Highlight für mich auf der Reise, das ist ein Ausbildungs- und Lehrzentrum für Klöppelspitzen. Angeblich jeden Tag offen, leider zu, als wir ankamen und auch für die nächsten Tage zu. Schade! Anschliessend liefen wir in die Stadt und als der Hunger zu sehr nagte, suchten wir uns ein nettes kleines Restaurant in einer Seitenstrasse des Grote-Markts. Kaum drin fing es an zu schütten, gut, dass sie gutes Brügger Bier hatten, so liess es sich aushalten, bis es aufhörte und wir zum Hotel zurück trockenen Fusses kamen. Nachdem wir uns mit Jacke und Schirm ausgerüstet hatten, ging es wieder rein in die Stadt und weiter bis wir ein kleines Cafe fanden und uns mit belgischen Pralinen und Schokolade einen Zuckerschock holten.

Nachdem wir dann zurück im Hotel einen weiteren Schock hatten, als jemand in unser Zimmer wollte, weil es eine Verwechslung mit unserer Zimmernummer gab, mussten wir den noch mit einem Bier in einer coolen Bar bekämpfen.

Heute früh ging es dann weiter nach Antwerpen, eine moderne Stadt, mit mittelalterlichen Elementen. Die moderne  Fussgängerzone eine wohltuende Abwechslung, nach all dem Historischem, das Diamantenviertel, eigentlich nur 2 Strassen, eher hyperseriös mit überwiegend chinesischen, jüdischen und indischen Anzugträgern… – das gibt einem schon zu denken, wo das Geld wohl so liegt!?! Wir sind am Rubenshaus vorbeigelaufen – hatten aber eigentlich schon genug von Historischem. Zum Abschluss gabs noch Fritten und Currywurst beim Fritten Max – wenn man aus Brasilien kommt, ist das wohl eine Delikatesse!!! ;o)

Nachmittags gings zurück nach Brüssel, wobei wir natürlich das Atomium endlich auf der Liste hatten. Bei strömendem Regen gings hinein und hinauf, gleich auf die höchste Kugel, in der man eine tolle Rundumsicht auf Brüssel hat, wenn es sonnig wäre wohl sehr weit sehen könnte, so beschränkte sich die Sicht leider auf die nähere Umgebung. Darüber ein kleines gemütliches Restaurant, wo ich mir einen kleinen Champagner gönnte. Dann machten wir noch eine Tour durch eine gut gemachte Ausstellung durch 2 weitere Kugeln und fuhren danach zur Mietwagenrückgabe und ins Hotel, denn morgen geht es mit dem Eurostar nach London!

Eindrücke aus Gent: 

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Brügge im Regen:

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Antwerpen – in der Altstadt:

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Am und im Atomium:

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