Moglu reist ins Pantanal (2. Teil)

24.03.2016

Heute geht es früh los. Bereits um 5 Uhr morgens treffen wir uns am Bootssteeg und hoffen noch vor dem Frühstück etwas Wildlife beobachten zu können.

DSC02838
Der Mond erhellt die Nacht

DSC02844
Gegen 5:30 fängt es an zu dämmern

DSC02847

DSC02849

DSC02853
Wir sind nicht die einzigen, die um diese Uhrzeit unterwegs sind

DSC02857

DSC02858
Immerhin haben wir schon etwas Wildlife sehen können, einen Fischer im Boot und nun diese beiden Kingfisher.

Mach dem Frühstück geht es wieder mit dem Boot los, diesmal flussaufwärts, wo der Rio Claro entspringt.

DSC02877

DSC02882

DSC02885

Gegen 10 Uhr sind wir zurück auf der Fazenda und weiter geht es mit einer Buschwanderung:

DSC02892 DSC02898
Unsere erste richtige Wildlifesichtung heute: Ein Tatu (Gürteltier), es will aber nicht richtig stillhalten, damit wir schöne Fotos schiessen können!

DSC02901
Dort oben waren doch eben noch Äffchen!

DSC02908
Jahh, Wildlife! Papageien im Vogelhaus auf der Fazenda!

Die Wildbeobachtungen waren heute nicht so ergiebig, also verlegen wir die Aktivitäten auf die Strasse und fahren los in Richtung Porte Jofre. Die Brücken können uns ja nicht weglaufen!

DSC02914
Es fängt an zu regnen

DSC02919

DSC02920

DSC02925

DSC02929

Plötzlich hält unser Fahrer, in diesem Baum hat er Papageien entdeckt! Rote und blaue Aras!

DSC02933

DSC02934

DSC02939

DSC02941
Die Zufahrt zu dieser Fazenda ist wohl nur mit einem Allradfahrzeug möglich!

DSC02949 DSC02951 DSC02953

Gegen 18 Uhr sind wir zurück auf der Fazenda, die Papageien und einige andere Vogelsichtungen, aber auch die Brücken haben richtig Spass gemacht!

 

Das war Tag zwei!

Moglu reist ins Pantanal (Teil 1)

22.03.2016

Wir legen los. Mit der Azul 4490 starten wir pünklich um 16:30 von Campinas aus in Richtung Cuiaba. Moglu liebt ja eigentlich mit dem Auto zu verreisen, gerade wenn es später viel Sand und Schlamm unter den Reifen gibt, aber erstens sind es von Campinas nach Cuiaba etwa 1.500 km, also etwa zwei Tage in jede Richtung und das lohnt sich nicht bei insgesamt einer Woche Urlaub. Zweitens sind wir diesmal zu viert unterwegs: Freunde aus Deutschland sind da und zu viert im Troller, das geht sehr sehr schlecht und nur ohne Gepäck :).

Also – das Flugzeug.

DSC02673
Los geht’s, pünktlich heben wir von Campinas ab.

Nach einigem hin und her mit unserer Reiseführerin, haben wir das Hotel nochmals umgebucht, wir bleiben direkt am Flughafen im Hotel Nobile. Als das Hotel wenige Tage vor Beginn der Tour auch noch mit Promotionspreisen warb folgten wir der Empfehlung und buchten um. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, das Hotel war ok, Frühstück gut, nur 2 Minuten vom Flughafen, eine gute Kneipe/Pizzeria gegenüber und, das wichtigste: Es lag quasi an der Ausfallstrasse von Cuiaba/Varzea Grande in Richtung Pantanal!

DSC02688
Hotel Nobile: Schon von aussen ist der erste Eindruck sehr gut!

DSC02683
Die Zimmer sind sehr gut, grosses Bett, Klimanalage, sauber

DSC02686
Die Eingangshalle sieht auf dem Foto imposanter aus als sie war :)

DSC02687
Beeindruckend war der Indianerschmuck bei der Sitzgruppe in der Eingangshalle

DSC02694_2
Noch beeindruckender war aber das mit Zwiebeln geschmorte Filet in der Pizzeria nebenan;)

23.03.2016

Der Tag geht früh los. Un 8 Uhr werden wir abgeholt von unserer Reiseführerin Merice und dem Fahrer Tiririca. Deshalb 6:30 aufstehen, um 7 zum Frühstück und dann auschecken.

Draussen ist bereits herrliches Wetter:

DSC02697
Gegenüber rechts die Pizzeria, daneben die Kartbahn, die gestern noch lange in Betrieb war.

Fast pünktlich um 8, also brasilianisch pünktlich, kommen Merice und Tiririca, um uns abzuholen. Die Fahrt führt uns heraus aus Varzea Grande in Richtung Pocone.

DSC02699
Raus geht es aus der Stadt!

Am Eingang der Stadt „Nossa Senhora do Livramento“ sehen wir Skulpturen der Vögel, die wir in den nächsten Tagen noch alle mehrmals zu Gesicht bekommen werden: Der Tuiuiu, der Wappenvogel des Pantanal, eine Storchart und der grösste Vogel der Region, ein Tukan und drei Aras, in den Farben Rot (Hellroter Ara), blau (Hyazinth-Ara) und gelb (Gelbbrustara).

DSC02701
Einfahrt nach „Nossa Sra do Livramento“.

Und es dauert nicht lange, bis wir den ersten Tuiuiú in echt sehen. Auf einer Wiese wartet er, damit wir ihn fotografieren können. Dann ist ihm das aber doch zu langweilig und er fliegt weg. Es gibt Behauptungen, er ist weggeflogen, weil ich zu nah ran bin, aber das sind alles nur reine Unwahrheiten.

DSC02702 DSC02705
Ups, und weg ist er!

Wir erreichen die Stadt Poconé, das Eingangstor ins nördliche Pantanal

DSC02711

Ab Poconé wird die Asphaltstrasse zur Teerstrasse:

DSC02719

Und wenige Kilometer hinter Pocone das Eingangstor zur Transpantaneira. Die Strasse die durch das Pantanal führt, so in etwa in Übersetzung des Namens, tut das nicht ganz. Die Strasse führt nur etwa 125 km weit und über zirka 120 Brücken bis zu Ort Porto Jofre am Rio Cuiaba. Im dort angrenzeden Bundesstaat Mato Grosso do Sul wurde die Strasse nie weitergebaut.

DSC02726

Es wird nun auch mehr sumpfig neben der Strasse, die Sandstrasse selbst ist jedoch in gutem Zustand. Im Pantanal ist von November bis Ende Februar Regenzeit und die Strassen sind dann zum Grossteil nicht passierbar. Die beste Reisezeit ist von Juni bis September, wenn sich die Tiere an den Wasserlöchern sammeln. Wir waren Ende März, es gab noch viel Wasser, aber es war sehr interessant.

DSC02733
Tuiuiú in der Wiese

DSC02741
Die Pousada Rio Claro, zirka 40 km auf der Transpantaneira von Poconé

DSC02739
Die Zimmer waren neu renoviert, alle mit Klimaanlage!

dsc2740_boot
Gleich nach dem Mittagessen ging es los mit einer Bootsfahrt auf dem Fluss

Und so spielt man im Pantanal mit den Haustieren!

DSC02778 DSC02779 DSC02783 DSC02784 DSC02786 DSC02789 DSC02791

 

Nach ein wenig spielen geht der Tag bereits zu Ende!

DSC02815

Das war’s für den ersten Tag. Ich hoffe, es liest jemand mit und es gibt auch mal einen Kommentar hier :)

Grüsse von Moglu