Moglu reist: Zwischen den Jahren in Mexiko! Tag 4: Souvenirstände und Pyramiden

Punkt 8 Uhr standen wir am Eingangstor von Chichen-Itza. Das Hotel hat einen direkten Zugang zur Anlage mit Ticketverkauf und das wollten wir ausnutzen bevor die Busse kommen.

Es war wirklich leer um 8 Uhr, füllte sich aber relativ schnell. Gut, dass auch die Händler erst um 8 Uhr aufbauen durften. Es ist unglaublich wie viele Händler sich in Chichen-Itza ausbreiten und alle die gleichen Andenken verkaufen wollen. Und ich habe niemanden gesehen, der tatsächlich etwas kaufte!?

Irgendwie verstehe ich das Konzept nicht. Oder es wird verkauft, wenn die Busse mit den Kreuzfahrern und aus Cancun kommen. Zu Chichen-Itza selber muss man nicht viel sagen, fantastisch, Weltwunder, es wurde schon alles gesagt und geschrieben. Schade, dass man nicht mehr auf die Pyramiden und die anderen Gebäude steigen kann. Schade aber nachvollziehbar. Aber ich war ja schon drauf, vor 27 Jahren, lange her aber ich war drauf.

 

Wir blieben so etwa 2-3 Stunden in der Anlage, danach wurde es auch schon ziemlich voll und tatsächlich auch ziemlich heiß. Im Dezember. Wir duschten, packten die Koffer und fuhren gegen Mittag weiter nach Izamal.

Das Convento de San Antonio, ganz in Gelb, leuchtet einem einladend entgegen, wenn man auf dem Platz davor steht.

Der Großteil der Häuser in der Stadt ist gelb gestrichen und in einem schönen Zustand, Izamal hat uns gut gefallen.

Im Cafe de los Arcos, das am Parque Itzamna liegt, tranken wir noch eine Licuado (Fruchtshake) und einen Frappuccino, dazu eine Sopa de Lima und genossen die Sonne.

Danach machten wir uns auf den Weg nach Merida, wo wir 2 Nächte im Hotel Merida reserviert hatten. Direkt gegenüber des Hotel Merida ist übrigens der erhaltene Tipp Casa de Balam, das aber auch wieder mal schon ausgebucht war.

Auch in Merida war Weihnachtsmarkt auf dem Zocalo, inklusive Krippe mit lebensgroßen Kamelen und Elefanten und mit Kinderweihnachtsliedern in voller Lautstärke. 

Aber es war schön, wir wanderten durch die Straßen um den Zocalo auf der Suche nach einem Restaurant und fanden „La Bierhaus“. Da gibt es erst mal einen Augustiner Edelstoff für mich und ein Franziskaner Leichtes Weizen für meine Frau. Mit dem Free Wi-fi befragen wir das Internet und finden das Restaurant Rosa Sur 32 gleich in der Nähe auf der Plaza Parque de Santa Lucia. Der Platz ist der Hammer, an zwei Seiten voll mit Restaurants. Und super schön angelegt. Den am meisten verstecktesten Platz und den mit der wenigsten Aussicht auf den Platz hat das Rosa Sur 32, aber wir gehen hin wegen der guten Bewertungen. Das Essen ist tatsächlich sehr gut, aber es dauert lange, bis wir was bekommen. Überhaupt sieht es ein wenig nach „Umbau“ dort aus, keine Ahnung, ob das normal war. Aber das Essen war wirklich gut, also hat es gepasst.

Moglu reist: Zwischen den Jahren in Mexiko! Tag 3: Das Museum im Privathaus

Wir wachten auf in Valladolid, herrlich geschlafen und gut ausgeruht. Das Frühstück im Casa Tia Micha gibt’s im Garten und es besteht aus typisch lokalem Essen, Kaffee oder Mexikanischer Kaffee, Tamales, Omelette, Bohnen.

Wir waren etwas in Eile, denn ich wollte um 10 Uhr im Casa de los Venados sein und vorher wenn möglich noch zum Cenote Zaci, der ab 8:30 offen sein sollte. Sollte, wohl aber nicht am Weihnachtstag.  Aber wir konnten wenigstens von aussen zum Cenote runtersehen. Da hätten wir baden können – wenn offen gewesen wäre!

So hatte wir noch jede Menge Zeit und standen um kurz vor 10 Uhr am Casa de los Venados.

Das Casa de los Venados ist ein Privathaus, eine private Kunstsammlung. Und es ist wirklich beeindruckend dort, die Eigentümer wohnen dort und jeden Tag um 10 Uhr gibt es eine Führung durch ihr Haus, das sie vor rund 20 Jahren gekauft, renoviert und mit Museumsstücken Mexikanischer Kunst eingerichtet haben.

Tipp: Pünktlich um 10 Uhr dort sein, wer zu spät kommt, bleibt eventuell draußen.

Wir gingen zurück zur Casa Tia Micha und fuhren los in Richtung Chichen-Itza, nun auf der Landstraße. Ich hatte ein Zimmer im Mayaland Hotel reserviert, direkt an den Ausgrabungen. Da Weihnachten war, waren wohl auch alle Händler zuhause, man konnte aber sehen, dass an normalen Tagen die Zufahrtsstraßen nach Chichen-Itza mit Souvenirständen überhäuft sind.

Schön war der Blick vom Treppenaufgang in die Parkanlage zum Observatorium von Chichen Itza!

Auch der Riesenbaum war klasse!

Nachdem wir die Anlage kennengelernt hatten, mit Swimmingpools und logischerweise typischen Touristenrestaurants fuhren wir kurzerhand in die nächste kleine Stadt – Pisté – um dort im kleinem Restaurant „Las Mestizas“ etwas zu trinken und Quesadillos und Guacamole zu essen.

Am Abend im Hotel gab es dann nur an der Bar eine Kleinigkeit, ein Bier und einen Tequila und wir hörten der Band zu die auf der Terrasse spielte. Schön.

Und schon wars vorbei mit dem dritten Tag!