Moglu on the ROAD (11. und letzter Teil) – Lüneburger Heide: draussen nur Kännchen!

Der letzte Teil unserer Sommerreise ist gekommen. Ein Gutes hat es ja auch, wenn ein Reisebericht fast 5 Monate dauert, um geschrieben zu werden. Wenn nämlich der Bericht fertig ist, kann der nächste Urlaub nicht mehr fern sein.

Hamburg war klasse, schönes Flair, tolle Stadt und der Heimweg führte uns geradezu durch die Lüneburger Heide. Gebucht hatten wir im Wilseder Hof, Wilsede liegt innerhalb des Parkes und somit konnten wir auch dann gleich morgens loswandern und hatten auch abends keinen Zeitdruck, pünktlich den Park zu verlassen. Zwei Tage hatten wir hier, ein Tag ist zu wenig, drei wären zuviel, so hat es für uns optimal gepasst.

Und wir hatten Glück, die Heide in voller Blüte zu erwischen!

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 Die Besucher, die nicht mehr so gut zu Fuß unterwegs sind, lassen sich mit der Kutsche durch die Heide chauffieren.

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und anschliessend gibt es dann Kaffee und Kuchen, aber …
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Schön war es wieder, einen Urlaub in Deutschland zu verbringen. Wir haben viele Freunde besucht, schöne Städte gesehen, Moglu hat zum ersten Mal ein deutsches Meer gesehen und wir hatten zwei Wochen Sonnenschein, das ist ja auch nicht so normal!

Danke fürs Mitlesen, bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heisst „Moglu on the ROAD!“

 

Moglu on the ROAD (10. Teil) – Hamburg und zweirädrige Hindernisse

Nach einer etwas längerer Pause, bedingt durch Computerausfall und sonstiger Probleme (z.B. Schreibfaulheit) will ich nun endlich den Rest der Hansetour 2013  zusammenfassen – bevor 2014 losgeht!

Unsere Hansetour war nach Bremen und Bad Zwischenahn ja noch lange nicht zu Ende. Der nächste Zwischenstopp für zwei Nächte war Hamburg. Was uns keiner sagte, dass genau an diesem Tag, dem 25.08. die Hamburger Cyclassics stattfanden. Das heisst für uns, die gesamte Innenstadt war gesperrt, keine Zufahrt zum Hotel war möglich, unser Navi war verwirrt und wir waren genervt! Ein grüner Freund und Helfer gab uns den Tipp, einfach das Auto stehen zu lassen und bis zum Abend zu warten, dann sei das Rennen vorbei …
Was soll man machen, wir waren zwar extrem angefressen haben aber doch das Auto im Parkhaus am Bahnhof abgestellt und uns zu Fuß auf den Weg gemacht zu unserem Hotel. Das Henri Hotel kann ich nur weiter empfehlen, es liegt super – wenn keine Cyclassics sind – hat eine tolle Lounge am Empfang und grosse Studio Zimmer!
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Dort haben wir uns wie bereits vorab geplant mit lieben Freunden, die mit uns zusammen einige Zeit in China verbracht hatten, getroffen. Und zu unserer Überraschung kamen auch noch andere Freunde aus früheren Brasilienzeiten mit dazu. Klein ist die Welt!
Mittagessen war in einem etwas versteckten bretonischen Restaurant direkt am Nikolai Fleet geplant. Für uns süddeutsche „Brasilianer“ ist das schon ungewohnt, wenn die zurückkommende Flut den Wasserpegel ansteigen lässt und die Restaurantterasse, die eben noch auf festem Boden stand, plötzlich anfängt zu schwimmen und zu schaukeln!IMG_4667

Wir verbrachten den ganzen Nachmittag mit Schwätzen, Erzählen und einem Spaziergang entlang der Speicherstadt. Ein toller Tag, danke dafür!

Nach einer herrlich erholsamen Nacht im Hotel – vorher mussten wir noch das Auto aus der Parkgarage holen und richtig ins Hotel einziehen, diesmal ohne Fahrradfahrende Hindernisse – machten wir uns am zweiten Tag auf, Hamburg zu erkunden. Viel zu wenig Zeit, aber genug, um einen ersten, sehr schönen Einblick zu bekommen.
Eine Doppeldecker Hopp-On,  Hop-Off Bustour ist eine hervorragende Möglichkeit, schnell einen ersten Überblick zu bekommen, austeigen und jederzeit wieder zusteigen möglich.
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Ein Spaziergang durch St Pauli, Gruß an Hans Albers (St Pauli ist etwas trostlos an einem Montag Vormittag)!IMG_4698

Am späten Vormittag stiegen wir um, vom Bus aus Boot und liessen uns durch Speicherstadt und Hafen schippern!
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Und wie so oft, an diesen See-Urlaubstagen gab es lecker Matjes um die aufgebrauchten Kalorien wieder aufzutanken. Diesmal im Raustaurant „zum Brandanfang“ mit einer sehr interessanten Geschichte (dort gleich in der Nähe, beim Zigarrenmacher soll 1842 der grosse Hamburger Brand ausgebrochen sein) und einer noch interessanteren Speisekarte:
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Damit nähert sich die Reise ihrem Ende – aber noch nicht ganz: Eine Station haben wir noch!

 

Moglu on the ROAD (7. Teil) – Lübeck, viel mehr als nur Marzipan

Heute haben wir einen ganzen Tag für die Erkundung Lübecks eingeplant!

Da unser Hotel ja direkt an der Fußgängerzone liegt machen wir uns nach dem leckeren Frühstück gleich auf den Weg. Das Frühstück im Atlantic Hotel ist wahrlich eine Show! 5 Sterne! Das Hotel kann man überhaupt für einen Aufenthalt in Lübeck nur empfehlen, sowohl die Zimmer als auch der Service waren 1a. Nun aber genug der Lobhudelei, los geht es mit dem Stadtrundgang.

Vom Hotel aus laufen wir durch die Schmiedestraße und dann auf der Holstenstraße in Richtung Holstentor. Nach Fotos von allen Seiten des berühmten Tores suchen wir die Touristeninfo auf, die geschickterweise gleich neben den Torplatz untergebracht ist. Dort erhalten wir einen Plan für einen Stadtrundweg, auf dem man alle Highlights besichtigt, inklusive der alten Gänge und Höfe Lübecks.

Am Holstentor:
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Gleich neben dem Holstentor liegen die Salzspeicher. Die Salzspeicher dienten – logischerweise – der Lagerung von Salz, das aus Lüneburg über die alte Salzstrasse nach Lübeck kam. Das Salz wurde von hier nach ganz Skandinavien exportiert, wo es zur Konservierung von Fisch verwendet wurde.
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Weiter geht es durch die Gassen Lübecks:
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In den Gängen und (Hinter-)höfen: Die Gänge und Höfe sind ein Relikt aus dem mittelalterlichem Städtebau.Sie sind meist durch einen (engen) Durchgang im Strassenhaus zu erreichen. Dieser Gang musste einer legende nach gerademal so gross sein, dass ein Sarg durch den Gang gebracht werden kann.
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An der Trave:
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Auf eine Pause im Ratskeller, und die Currywurst aus der Imbissbude hat so gelockt!
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Im Marzipanladen Niederegger:
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Heute Abend konnten wir uns dem Griechen nicht mehr verweigern, auf Papadopoulos fiel die Wahl. Das Essen war superviel und superlecker. Schade, dass es in Brasilien kaum griechische Lokale gibt!
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Das war unser Tag in Lübeck. An meisten haben uns die engen Gassen und die Hinterhöfe beindruckt. Alles in allem eine sehr nette, kleine Stadt, gemütlich und viele nette Plätze und Ecken.

Bis zum nächstenmal!