Texas 3. Tag Samstag, 31.03.2018: Bluebonnets rund um Austin

Fahren wir wieder ein Stückchen weiter?

Im Hotel war das Frühstück inbegriffen und das genießen wir so richtig. Es gibt richtig guten Kaffee und ein Büffet, inklusive frischer Omlett Zubereitung. Ich bestelle mir ein Omelett, danach gibt es noch Bagel mit Cream Cheese, lecker!

So gegen 9 Uhr sind wir dann abfahrbereit und lassen unser Auto vorfahren. Die Koffer kommen in den Kofferraum, der nun schon deutlich voller ist, mit den zusätzlichen Taschen und der Eisbox.

Es hat laut Autothermometer 65 Grad Fahrenheit, angeblich rund 18 Grad Celsius, aber es kommt uns viel kälter vor. Für heute ist die Fahrt nach San Antonio geplant, aber nicht direkt, sondern mit Umweg zu den Bluebonnets und später Fredericksburg. Die Bluebonnets sind eine blaue Lupinenart und die texanische Staatsblume. So etwas gibt es, glaube ich nur in den Vereinigten Staaten, dass jeder Bundesstaat seine Staatsblume hat. Oder kennt jemand die Staatsblume von Deutschland? Aber egal, die Bluebonnet blüht auf jeden Fall normalerweise Ende März und April und es gibt immer im Internet Übersichten, wo man denn die schönsten Bluebonnets finden kann.

Favorit ist dabei immer die Region zwischen Dallas und Austin und um Austin herum. Wir verlassen also Austin in Richtung Spicewood und nehmen Kurs auf die Muleshoe Recreation Area. Bereits auf dem Weg zum Muleshoe Bend sehen wir ein schönes mit Bluebonnets bedecktes Feld.

(Achtung Bilderflut, wer eine Lupinenallergie hat, sollte jetzt die Seite verlassen)

Am Lake wird es dann richtig Blau, viele Wiesen sind mit den Bluebonnets übersät.

Danach reicht es uns eigentlich fürs erste mit den Blumen, wir wollen ja heute auch noch was anderes sehen. Wir entscheiden uns, von dort direkt nach Fredericksburg zu fahren.

Texas 2. Tag Freitag, 30.03.2018: Round Rock Outlets, Rundgang in Austin

Hatte ich erwähnt, dass Outlet Shopping auf dem Plan stand? Ich hatte zwei Möglichkeiten vorher ausgewählt, Option eins gleich am ersten Tag bei Round Rock, kurz vor Austin. Option zwei waren die San Marcos Outlets bei San Antonio für den nächsten Tag. Da wir schon mittags auf die Round Rock Outlets zufuhren, entschieden wir, auch das gleich am ersten Tag zu erledigen.

Bei Columbia erneuerten wir die Wanderoutfits, bei Eddie Bauer gab es Jeans und einen warmen Hoodie (als ob ich gewusst hätte wie oft ich diesen warmen kuscheligen Hoodie in den nächsten Tagen brauchen würde) und dann noch 2 Poloshirts bei Hilfiger.

Pünktlich um 14 Uhr trafen wir uns beim Auto und fuhren wieder auf die I35 – und in den Wochenendstau nach Austin!

Es geht und steht, geht und steht, aber letztendlich kommen wir doch voran. Beim Hyatt Regency in Austin geben wir unser Auto ins Valet Parking, das sind immer diese Extrakosten, die bei solchen Stadthotels noch dazukommen. Die Hotels sind an sich schon teurer, dann kommt noch die Tax drauf und solche Sachen wie 31 Dollar fürs Valet. Kann man sich sparen, ja, aber das Parkhaus wäre auch schon 25 Dollar die Nacht gewesen. Egal, wir sind ja im Urlaub. Dafür ist das Zimmer ein Traum!

Der Blick von unserem Stockwerk ins Atrium des Hotels:

Ausblick aus dem Fenster:

Wir haben ja nur einen Tag für Austin also ziehen wir los in die Stadt. In der Eingangshalle des Hotels gibt es einen Infostand und die sehr nette Mitarbeiterin hat massig Tipps für uns, wie wir die nächsten Wochen in Austin verbringen könnten. Äh, wir haben aber nur einen Tag hier. Egal, das hier war die map mit den wichtigsten Sachen, ich habe es auch noch einmal lesbar eingetippt. (Ich sehe jetzt, man kann das rote Getippse auf der Karte auch nicht wirklich gut lesen …)

Hier ist das Hotel nochmal, von draussen:

Über die Brücke beim Hotel (First Street Bridge) geht es über den Fluss, eigentlich ist es ja ein See, der Lady Bird Lake. Rechts im Bild die berühmte Congress Bridge.

Aber ich bin mir nicht so ganz sicher, wo es noch der Colorado River ist und wo der Lady Bird Lake beginnt. Lady Bird – so wird mir jetzt nach dem Urlaub klar – benannt nach der Ehefrau der Präsidenten Lyndon B. Johnson!

Wir erkunden das Zentrum von Austin zu Fuss, erst durch die second street, in der viele Musikläden und Bars sind, hoch die Congress Avenue und dann in die 6th Street, in der das Nightlife von Austin stattfindet!

Second Street:

Uns ist die sechste Strasse viel zu touristisch, und am Nachmittag gibt es auch nur recht leere miefige Kneipen dort.

In der 6th street:

 

Weiter in der 6th street:

Miefige leere Bar von aussen:

Noch eine miefige leere Bar von aussen:

In der 6th liegt auch das bekannt Driskill Hotel, das gefällt uns schon besser, eine kultige Bar, tolle Deckenschnitzereien.

Driskill Hotel von aussen:

Und die Bar:

Wir überlegen kurz, aber für einen Drink ist es noch zu früh und was anderes an dieser Bar wäre uncool, also ziehen wir weiter!

Nächster Halt, das Texas Capitol am Ende der Congress Ave. Das Capitol ist wie eben alle Capitole hier in den Staaten sind, pompös, schön anzusehen und zu fotografieren.

Zwei Squirrels beim spielen vor dem Capitol

Und der Blick von innen hoch in den Turm:

Wir laufen den Weg zurück zum Hotel entlang der Congress Avenue. Hier noch einmal der Blick von der Congress Bridge neben unserem Hotel hoch zum Capitol.

Wir hatten Hunger, aber wollten auch noch später zu Abend essen. Beides ging nicht, dafür war es schon zu spät. Also erst ins Hotel und etwas Walmart Proviant knabbern.

 

Moglu schon wieder unterwegs?! Diesmal in Texas

Zurück aus dem Land der Cowboys, der dicken Hüte und Stiefel.

Die Arbeit am Reisebericht kann beginnen und es wird viel Arbeit werden! Es sind keine 2.000 Fotos sondern 2.618, die ich mit der SONY RX III geschossen habe, viele jedoch aus dem Auto und verschwommen, die können gleich aussortiert werden. Viele aber auch mit dem Handy, die ich ja auch nicht einfach unberücksichtigt lassen will und einige wenige mit der DSLR.

Die Strecken waren lange, wir sassen viel im Auto und daher wird es auch viele Fotos aus dem Auto heraus geben, gähhn, ich hoffe, das wird nicht zu langweilig.

Nun geht es mit Hilfe der Excel Grobplanung, der handschriftlichen Aufzeichnungen, der Reiseführer und natürlich der Speicherzeiten der Fotos and die Rekonstruktion der Reise.